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Robert Redford: "An meine Jugend zu denken, macht mich traurig"

Robert Redford: "An meine Jugend zu denken, macht mich traurig"
Sheriff Cooper (Robert Redford) verliebt sich in die Ärztin Dr. Elizabeth Arnold (Susan Clark). "Blutige Spur", 14.10.2008, 22.20 Uhr Abdruck honorarfrei bei Sendehinweis auf Tele 5 bis 2 Tage nach Ausstrahlung. Verwendung nur mit Copyrightvermerk. Die Fotos dürfen nicht archiviert und nicht an Dritte weitergeleitet werden. - Gilt auch bei Wdh.

    München (ots) -

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    Oscarpreisträger Robert Redford (72) über Angst, Alter und das Abschütteln von Beschränkungen.

    Tele 5 zeigt am 14. Oktober um 22.20 Uhr den preisgekrönten Western 'Blutige Spur' mit Robert Redford.

    Tele 5: Für viele waren Sie der romantische Kino-Held schlechthin. Sind Sie selbst ein romantischer Mensch?

    Robert Redford: Romantik ist das falsche Wort, aber ich werde nostalgisch und melancholisch, wenn ich an meine Jugend denke. Nicht nur, weil ich damals jung war, sondern weil ich etwas verloren habe. Mich interessiert das, was auf der Strecke bleibt.

    Kaum zu glauben, aber Sie sind jetzt über 70. Ist das Altern ein Problem für Sie?

    Es ist etwas Natürliches. Keiner hat die Wahl. Amerika ist viel zu besessen von der Jugend, dabei wächst mit dem Alter auch die Erfahrung.

    Sie sind Regisseur und Schauspieler. Was machen Sie lieber?

    Regie führen. Ich bin dazu ja gekommen, weil die Rollenangebote schlechter wurden und ich mich als Schauspieler unterfordert fühlte. Ich war frustriert und ungeduldig. Ich wollte es besser machen, und selbst verantwortlich sein, nicht immer nur anderen verpflichtet. Die Beschränkungen des Starlebens habe ich abgeschüttelt.

    Haben Sie eigentlich vor irgendetwas Angst?

    Klar. Ich habe Angst davor, dass die Leute mir gegenüber nicht offen sind, dass meine Berühmtheit sie einschüchtert. Oder dass sie nicht ehrlich zu mir sind. Ich habe aber keine Angst vor der Dunkelheit, ich habe auch keine Angst vor dem Ungewissen. Ich schätze im Gegenteil Geheimnisse, und das Unbekannte zieht mich an.

    Schreckt Sie der Zustand der Politik?

    Ich finde es schlimm, dass Dinge passieren, die ich nicht kontrollieren kann. Wenn ich sehe, dass mit Werten, die ich sehr hoch schätze, destruktiv umgegangen wird, erschreckt mich das zutiefst. Ja, ich habe Angst um mein Land.

    Von Rüdiger Suchsland

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