SIGNAL IDUNA Gruppe

Operatives Ergebnis der SIGNAL IDUNA Gruppe 2007 mit 816,5 Millionen Euro weiterhin auf Rekordniveau
Service- und Innovationsoffensive gestartet SIGNAL IDUNA Rumänien nimmt Geschäftsbetrieb auf

Dortmund/Hamburg (ots) - Die SIGNAL IDUNA Gruppe, einer der großen Allfinanzkonzerne in Deutschland, hat auch 2007 Ertragsstärke gezeigt und das operative Ergebnis mit 816,5 Millionen Euro auf dem Rekordniveau des Vorjahres gehalten. Die Eigenkapitalrendite betrug 21,5 Prozent. Zur weiteren Verbesserung der Marktposition hat die Gruppe eine Service- und Innovationsoffensive erfolgreich auf den Weg gebracht: "Die SIGNAL Krankenversicherung, die Conrad Hinrich Donner Bank und die SIGNAL IDUNA Bausparkasse haben im Wettbewerb Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008, der unter anderem vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen veranstaltet worden ist, hervorragende Plätze belegt", sagte Reinhold Schulte, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Gruppe, anlässlich der diesjährigen Bilanzpressekonferenz am 26. Juni in Hamburg.

Ein weiteres erfolgversprechendes Standbein stellt das Engagement in Osteuropa dar. Seit dem Jahr 2000 stiegen hier die Beitragseinnahmen um durchschnittlich 25 Prozent. Die SIGNAL IDUNA Gruppe ist seit 1993 in Ungarn und seit 2001 in Polen aktiv. Im polnischen Gesundheitsmarkt, einem der größten Gesundheitsmärkte der Europäischen Union, agiert SIGNAL IDUNA als privater Krankenversicherer sehr erfolgreich. In Rumänien hat sie im Juni dieses Jahres die Lizenz erhalten und wird voraussichtlich im Juli das Versicherungsgeschäft aufnehmen.

Mit dem Geschäftsverlauf 2007 ist die SIGNAL IDUNA insgesamt zufrieden.

Das operative Ergebnis blieb nur leicht unter dem Rekordergebnis des Jahres 2006 und belief sich auf 816,5 Millionen Euro (minus 0,5 Prozent).

Unter Berücksichtigung der Erhöhung der Zuführung zur Schwankungsrückstellung in der Kompositversicherung auf 29,4 Millionen Euro (Vorjahr: 6,9 Millionen Euro) fiel das Ergebnis insgesamt sogar noch günstiger aus als im Vorjahr.

Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle stiegen um 42,3 Millionen Euro (plus 1,1 Prozent) auf rund 3,8 Milliarden Euro - für alle Versicherungsunternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe im abgelaufenen Jahr.

Wie bereits in den Vorjahren konnten auch im Jahr 2007 mit einem Rückgang der gesamten Kosten um etwa 35 Millionen Euro deutliche Kostensenkungen realisiert werden. Bis zum Jahr 2010 soll das Kostenniveau um 200 Millionen Euro pro Jahr reduziert werden.

Die Maßnahmen zur Kostensenkung trugen allerdings auch zu einer verhaltenen Entwicklung der Beitragseinnahmen bei. Diese lagen um 2,8 Prozent unter der Beitragseinnahme des Vorjahres bei rund 4,5 Milliarden Euro.

Darüber hinaus schlugen sich der bewusste Verzicht auf großvolumiges, aber margenschwaches Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung, der intensive Wettbewerb in der Kraftfahrtversicherung sowie die Zugangshürden zur privaten Krankenvollversicherung durch die dreijährige Wartezeit für Angestellte und Arbeiter in der Entwicklung der Beitragseinnahme nieder.

Dagegen stieg der Versicherungsbestand um knapp 460.000 oder 4,4 Prozent auf fast 11 Millionen Verträge / Personen.

Die Vermögensanlagen der SIGNAL IDUNA Gruppe wuchsen 2007 insgesamt einschließlich der Finanztöchter um 1,4 Milliarden Euro auf 39,6 Milliarden Euro. Die Nettorendite der Versicherungsgesellschaften betrug dabei 4,6 Prozent.

Von der Subprime-Krise ist die SIGNAL IDUNA nicht direkt betroffen. "Im Rahmen unserer auf hohe Sicherheit ausgelegten Kapitalanlagepolitik haben wir keine Anlagen in amerikanischen Hypothekenpapieren getätigt", so Vorstandsvorsitzender Reinhold Schulte.

Die Zahl der Mitarbeiter (inklusive selbstständiger Außendienstmitarbeiter und Auszubildender) der SIGNAL IDUNA Gruppe belief sich im Durchschnitt des Jahres 2007 auf 11.734 Personen. Das waren 491 Personen (oder rund 4 Prozent) weniger als im Vorjahr.

"Die Versicherungsbranche durchlebt zurzeit eine Phase fundamentaler Umbrüche und Veränderungen, zum einen initiiert durch politische Vorgaben, zum anderen geprägt von der fortschreitenden Globalisierung und dem demografischen Wandel. Für die SIGNAL IDUNA sehen wir weiterhin große Chancen, im Inland zu wachsen. Dank unserer Kapitalisierung - die konsolidierte Eigenkapitalausstattung der Gruppe wurde um 21 Prozent gesteigert - sind wir auch unter den verschärften Eigenkapitalnormen von Solvency II für externes Wachstum gerüstet. Gleichwohl richten wir unser Engagement auch verstärkt in die aufstrebenden Märkte Osteuropas und verbuchen dort große Erfolge", so Vorstandsvorsitzender Reinhold Schulte.

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