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ots.Audio: Am 29. Oktober 2010 ist Weltspartag - Sparquote der Deutschen bleibt hoch

   
   Berlin (ots) -

   BVR Radioskript "Weltspartag 2010"

   Es ist wieder soweit: Kinder, die mit ihrem Sparschwein zur Bank 
gehen, Mütter und Väter, die darüber nachdenken, warum es auch gerne 
etwas mehr sein darf auf der hohen Kante: Am 29.Oktober ist 
Weltspartag!

   STRASSENUMFRAGE

   (Nicht verkehrt, etwas in der Hinterhand zu haben // Weil wir 
weniger Rente kriegen muss man sparen // Hab Enkelkinder, die freuen 
sich, wenn sie was bekommen // Man weiß ja nie, was kommt!)

   So denken viele Deutsche. Der Bundesverband der Deutschen 
Volksbanken und Raiffeisenbanken hat nachgefragt und festgestellt: 
Wir Bundesbürger sparen tüchtig. Die so genannte Sparquote, also der 
Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Einkommen, ist so hoch, wie 
seit 16 Jahren nicht mehr. Andreas Bley, Volkswirtschaftler beim BVR:

   O TON

   Die Sparquote ist verglichen mit den Nachbarländern relativ hoch 
und hat sich auch in den vergangenen Jahren kaum geändert. Das ist 
aus unserer Sicht sehr erfreulich, weil es ja viele Gründe gibt, für 
die Zukunft vorzusorgen. Die Bundesbürger sich offenbar bewusst sind,
dass das eine hohe Priorität haben muss.

   Und so kommen Summen zu Tage, die uns NICHT-Experten erst einmal 
ganz schwindlig werden lassen: Die Deutschen haben insgesamt rund 9,8
Billionen Euro auf der hohen Kante. Immobilien, Bargeld, 
Lebensversicherungen und Wertpapiere. Und dabei ist es längst nicht 
mehr nur das so genannte Vorsichtssparen, dass uns Deutsche dazu 
bringt, Geld zur Seite zu legen. Nachdem sich die Wirtschaft erholt 
und Arbeitslosenzahlen gesunken sind, haben auch die unteren 
Einkommensgruppen wieder mehr Spielraum fürs Sparen. Und das ist gut 
so:

   O TON

   Nun, zum Sparen gibt es überhaupt keine Alternative. Das wissen 
wir ja. Aufgrund der Demographie sind die Alterssicherungssysteme 
unter starkem Anpassungsdruck. Die Renten, die wir in der nächsten 
Zeit erhalten werden, werden noch etwas schmaler ausfallen, als sie 
es im Moment schon tun.  Deswegen ist es unbedingt notwendig, auch 
privat noch etwas zur Sicherung des Lebensstandards im Alter 
anzusparen und dabei ist die Sparquote in Deutschland als ausreichend
einzuschätzen. Aber keinesfalls als zu hoch.

   Und auch das hat die BVR Studie ergeben: Während auf der einen 
Seite gespart wird, werden auf der anderen Seite weniger Schulden 
gemacht. 2009 hat sich die durchschnittliche Verschuldung pro 
Haushalt leicht verringert. 38 000 Euro sind der niedrigste Stand 
seit 15 Jahren. Auch das sind Aussichten, die gesamtwirtschaftlich 
Mut machen. Gute Nachrichten also zum Weltspartag 2010!

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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