Statistisches Bundesamt

ZAHL DER WOCHE: Gut zwei Drittel der Sportschuhimporte kommen aus China

    Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Olympischen Sommerspiele mitteilt, zeigt sich einmal mehr die Dominanz der fernöstlichen Schuhproduzenten: 67,1% (13 Millionen Paar) aller nach Deutschland importierten Sportschuhe mit einem Oberteil aus Spinnstoffen, der bei Sportschuhen im Breitensport am häufigsten vertretenen Art, kamen im Jahre 2007 aus China; ihr Gesamtwert betrug 106,2 Millionen Euro. Daneben spielte nur noch Vietnam eine nennenswerte Rolle im Handel mit Sportschuhen: Von dort erreichten 20,5% aller importierten Sportschuhe (4 Millionen Paar) zu einem Wert von 34,5 Millionen Euro Deutschland.

    Insgesamt wurden nach vorläufigen Ergebnissen 19,3 Millionen Paar zu einem Gesamtwert von 181,9 Millionen Euro eingeführt. Damit wurden im Jahr 2007 für fast jeden vierten Einwohner Deutschlands Sportschuhe (zum Beispiel Lauf-, Tennis-, Basketballschuhe) importiert.

    In den beiden Vorjahren war der Bedarf der deutschen Sportler ähnlich: Für 2006 konnte das Statistische Bundesamt den Import von 18,5 Millionen Paar Sportschuhen für 207,8 Millionen Euro und für 2005 die Einfuhr von 20,5 Millionen Paar mit einem Gesamtwert von 197,5 Millionen Euro nachweisen.

    Weitere Auskünfte gibt: Matthias Baumgart, Telefon: (0611) 75-2953, E-Mail: info-aussenhandel@destatis.de

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