Alle Storys
Folgen
Keine Story von Rheinische Post mehr verpassen.

Rheinische Post

Rheinische Post: Kommentar
Geist von Regensburg = Von Lothar Schröder

Düsseldorf (ots)

Der Regen hat dem Katholikentag gutgetan. Er hat die Gläubigen in die Kirchen und zu den großen Podien gescheucht und dem Treffen der Laien auch dadurch seinen Stempel aufgedrückt: Der Katholikentag war ernster als sonst, aber nicht verzagt oder nörglerisch; er war reformfröhlicher und zuversichtlicher, weniger utopisch. Man konnte dadurch den Eindruck gewinnen, dass viele Katholiken in Deutschland wissen, was die Stunde ihrer Glaubenswirklichkeit geschlagen hat. Der Geist von Regensburg war zudem der aufmunternde Geist aus Rom. Aber auch Papst Franziskus hat nicht die Kirche der Armen erfunden. Er hat nur ins Evangelium geschaut und die frohe Botschaft als eine Kampfansage ans falsche Leben verstanden - auch an eine "Sakristei-Kirche", der das Evangelium mitunter zur Selbsterhöhung diente. Die katholische Kirche hat zu lange zu viele Antworten gegeben. Jetzt muss sie sich vieles fragen und fragen lassen: Was sie mit ihrem Geld macht, oder welche Rolle der Frau in der Kirche angemessen ist? Der Geist von Regensburg ist undogmatisch - und zukunftsweisend.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Rheinische Post
Weitere Storys: Rheinische Post
  • 01.06.2014 – 20:51

    Rheinische Post: Kommentar / Mieses Spiel um Juncker = Von Martin Kessler

    Düsseldorf (ots) - Über Europa ziehen dunkle Wolken auf. Erst wählt jeder Dritte eine EU-kritische Partei. Dann können die Staats- und Regierungschefs ihre Hinterzimmer-Spiele um Macht und Einfluss bei der Wahl des neuen EU-Kommissionspräsidenten nicht lassen. Den Schaden haben die europäischen Institutionen, deren Glaubwürdigkeit in jüngster Zeit ohnehin enorm ...

  • 01.06.2014 – 20:50

    Rheinische Post: Kommentar / Finanzplanung mit unsicherem Fundament = Von Birgit Marschall

    Düsseldorf (ots) - Zu jeder ernstzunehmenden Kritik gehört, auch das Positive anzuerkennen. Nordrhein-Westfalens Landesregierung hat seit einiger Zeit umgesteuert: Sie hat die Schuldenproblematik anerkannt und ist gewillt, das Defizit im Landeshaushalt kräftig um zwei Milliarden Euro bis 2017 zu reduzieren. Das ist ehrgeizig. Erreicht sie dieses Ziel tatsächlich, ...