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Rheinische Post: Bayerns Finanzminister: Finanzämter sollen Steuererklärung erstellen

Düsseldorf (ots) - Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) will bis 2014 Geringverdiener in Deutschland steuerlich entlasten. "Am Ende einer Reform muss eine steuerliche Entlastung stehen", sagte Fahrenschon der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Der "leistungsfeindliche Effekt der kalten Progression" müsse beseitigt werden. "Wir müssen die unteren und mittleren Einkommensbezieher steuerlich entlasten, die durch die so genannte kalte Progression im Steuerrecht überproportional betroffen sind. Das ist dringend geboten und muss in den nächsten Jahren umgesetzt werden", sagte Fahrenschon. Dies müsse mit Vorschlägen zur Vereinfachung des Steuerrechts verknüpft werden. Der CSU-Politiker kündigte eine "Radikalkur" bei der Lohnsteuererklärung an. "Wir wollen, dass Arbeitnehmer ohne nennenswerte weitere Einkünfte künftig einen vorgefertigten Entwurf für ihre Steuererklärung vom Finanzamt vorgelegt bekommen, der alle wichtigen Daten enthält, die dem Finanzamt bereits vorliegen", sagte Fahrenschon der Zeitung. Die Anrechnung von Kinderbetreuungskosten und Handwerkerleistungen soll vereinfacht werden.

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