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Weser-Kurier: über die Konjunktur in Bremen schreibt Stefan Lakeband:

Bremen (ots) - Bremen und Bremerhaven - das war ganz lange eine Leidensgemeinschaft. Strukturwandel, hohe Arbeitslosigkeit, nicht gerade das beste Image. Besonders die Seestadt kam noch immer etwas schlechter weg als die Hansestadt, aber irgendwie gehörte man mit seiner Unterdurchschnittlichkeit doch zusammen. Das ändert sich gerade. Während die meisten Bremer Unternehmen positiv in die Zukunft blicken, überwiegt in Bremerhaven Skepsis. Die vergangenen Wochen haben viele schlechte Nachrichten für die Stadt gebracht - das schlägt sich nun in der miesen Stimmung der Wirtschaft nieder. Wirtschaft und Politik müssen nun gemeinsam überlegen, was zu tun ist. Wie kann Bremerhaven auf die Beine geholfen werden, ohne das Wachstum in Bremen zu gefährden? Das ist die zentrale Frage. Wenn es Bremerhaven auf Dauer noch schlechter geht, leidet auch Bremen automatisch. Andersherum hilft es Bremerhaven wenig, wenn die Hansestadt ihre gute wirtschaftliche Ausgangslage verspielt. Diesen Konflikt zu lösen, ist sicherlich keine leichte Aufgabe - aber eine notwendige. Die Leidenspartner müssen sich anstrengen.

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