Frau im Spiegel

Sandra Maischbergers größter Luxus: "Morgens im Bett zu lesen"

München (ots) - "Ich habe im letzten Jahr eine Woche Auszeit genommen. Nur für mich. Das hatte ich seit Jahren nicht", erzählt Sandra Maischberger (49) im Interview mit der Zeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Sie sei eine Woche in ein schönes Hotel nach Süddeutschland gefahren. "Dort habe ich die Ruhe genossen, meine Gedanken sortiert, ohne Termine gelebt und durchgeatmet", so die Moderatorin und TV-Produzentin. "Ich habe alles, was von außen kommt, abgestellt. So auch mein Handy und den Laptop. Ich war nur zweimal am Tag online." Sie sei viel an der frischen Luft gelaufen. Ihr größter Luxus sei, "morgens im Bett zu lesen". Maischberger: "Ich hatte den historischen Bestseller 'Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog' dabei. 500 Seiten habe ich geschafft. Die restlichen 300 Seiten müssen wohl warten - vielleicht bis zu meinem nächsten Single-Urlaub."

"Als Ehefrau, Mutter und arbeitender Mensch kommt man wenig zu sich", erklärt die vielseitige TV-Lady. "Man wuppt den Beruf, organisiert die Familie und führt eine Ehe. Da muss man aufpassen, dass man nicht auf der Strecke bleibt." Auf die Frage, was sie glücklich mache, antwortet Maischberger, dass sie viele Glücksmomente im Leben habe - beruflich wie privat. "Mich macht es glücklich, eine gute Sendung abgeliefert, einen Gast zum Leuchten gebracht und ein gutes Interview geführt zu haben. Aber die meisten Glücksmomente erlebe ich mit der Familie."

Und wie schafft sie den Spagat zwischen Moderation, Produktion und Familie? - "Das ist in der Tat schwierig", sagt die 49-Jährige. "Seit ich Mutter bin, kann ich mich nicht einfach mal so in den Schneideraum vergraben. Das geht bei einem Familienleben nicht mehr. Deshalb brauche ich ein Team aus Profis, das mich unterstützt."

Seit 1994 ist Sandra Maischberger mit dem Kameramann Jan Kerhart (55) verheiratet. "Ohne ihn ginge gar nichts. Weder beruflich noch privat", sagt sie. Ihr Mann gebe ihr die nötige Ruhe. Er sei ein wunderbarer Ehemann und fantastischer Vater. "Wir schaffen unser recht unregelmäßiges Leben seit ein paar Jahren mit einem Au-pair. Das funktioniert hervorragend."

Silvester waren sie im Schnee. "Seitdem mein Mann und ich uns kennen, gab es kein einziges Silvester, das wir nicht in den Alpen verbracht haben", erzählt Sandra Maischberger. "Unser Sohn ist auch ein begeisterter Skiläufer."

Seit 2003 präsentiert Sandra Maischberger die Talkshow "Menschen bei Maischberger" (13.1., 22.45 Uhr, ARD). Doch nur wenige wissen, dass die gebürtige Münchnerin, die inzwischen in Berlin lebt, auch als Produzentin erfolgreich ist. Ihre Firma Vincent TV hat das Dokumentarspiel "Der gute Göring" (10.1., 21.45 Uhr, ARD) betreut. Maischbergers Mit-Geschäftsführer Matthias Martens (48) schwärmt über sie: "Ihre Professionalität, ihre klaren Vorstellungen und ihre warmherzige Art sind eine unschlagbare Kombination."

Und wie entstand die Idee, "Der gute Göring" zu produzieren? - "Millionen kennen Hermann Göring, den Nazi, Judenhasser und Reichsmarschall Hitlers. Doch seinen jüngeren Bruder Albert kennt kaum jemand", erklärt Sandra Maischberger. "Er rettete zahllose Menschen vor den Nazis. Ihm blieb dafür jegliche Anerkennung versagt. Wir möchten mit unserem Film die Biografien dieses ungleichen Brüderpaares den Zuschauern näherbringen." Am Set fand Maischberger es "spannend, wie sich das Geschriebene in Bilder verwandelt. Außerdem haben wir wunderbare Schauspieler wie Barnaby Metschurat, Francis Fulton-Smith und Natalia Wörner."

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