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Der Tagesspiegel: Gesine Schwan: Finanzmarktkrise Niederlage für "Anti-Politiker"
"Rein gewinnorientierte Anreizsysteme abschaffen"

Berlin (ots)

Als Konsequenz aus der Finanzmarkt- und
Vertrauenskrise hat die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt 
Gesine Schwan gefordert, "rein gewinnorientierte Anreizsysteme" 
abzuschaffen, "die dazu verleiten, nur auf den kurzfristigen Erfolg 
zu schielen und die negativen Folgen für das Gemeinwohl zu 
ignorieren." In einem Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel" 
(Donnerstagsausgabe) schreibt die SPD-Politikerin, Top-Manager 
dürften "sich in Zukunft nicht mehr nur nach dem shareholder value 
richten und die Behebung der von ihnen verursachten Schäden auf die 
Politik abschieben, sondern müssen diese Gefahren selbst vorbeugend 
in ihre Entscheidungen einbeziehen".
Schwan nannte die derzeitige Krise eine Niederlage für 
"Antipolitiker": "Die haben stets behauptet, der Markt könne sich 
selbst am besten gegen Pervertierungen schützen - hier sind sie 
drastisch widerlegt worden. Den perfekten Markt der Selbstkorrektur, 
von dem Marktgläubige träumen, gibt es nicht."
Inhaltliche Rückfragen / Originaltext unter 030-26 009 469 - Der 
Tagesspiegel, Meinungsressort

Pressekontakt:

Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de


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