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Der Tagesspiegel: Bund stellt sich voll hinter Telekom-Chef Obermann

    Berlin (ots) - Der Vertreter des Bundes im Telekom-Aufsichtsrat, Thomas Mirow, hat sich in der Spitzelaffäre voll hinter Vorstandschef René Obermann gestellt. "In Kenntnis dessen, was ich bis jetzt weiß, meine ich, dass Herr Obermann zu jedem Zeitpunkt richtig gehandelt hat", sagte Mirow dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Er antwortete damit auf die Frage, ob sich Obermann nicht bereits im vergangenen Sommer an die Staatsanwaltschaft hätte wenden müssen. Mirow sagte, er wisse erst seit kurzem von den angeblichen Indiskretionen im Aufsichtsrat, die zu den Spitzelaufträgen geführt haben sollen. "Ich bin als Mitglied des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats das erste Mal vor einem Monat, am 8. Mai, informiert worden. Es war eine Sondersitzung dieses Gremiums, zu der ich telefonisch zugeschaltet war, weil ich an diesem Tag nicht in Bonn sein konnte." Mirow sagte, er hoffe, "dass bald Klarheit herrscht und sich das Management wieder auf seine eigentliche, ohnehin sehr anspruchsvolle Aufgabe konzentrieren kann". Mirow wechselt Anfang Juli an die Spitze der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in London und wird dann als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und auch als Telekom-Aufsichtsrat von Jörg Asmussen abgelöst.

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