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Bundesregierung unterbricht Gespräche über eine gemeinsame Initiative zur Grünen Gentechnik

Frankfurt/M. (ots) - Die Bundesregierung hat die Gespräche über das von Bundeskanzler Gerhard Schröder im Juni letzten Jahres angeregte begleitende Forschungs- und Beobachtungsprogramm zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland unterbrochen. Die Bundesregierung begründet die Unterbrechung mit der Verunsicherung der Verbraucher durch die BSE-Krise und der geplanten Neuausrichtung der Agrarpolitik. Die beteiligten Unternehmen und Verbände bedauern die Unterbrechung der weiteren Gespräche, haben aber angesichts der aktuellen öffentlichen Diskussion Verständnis für diese Entscheidung. In den bisherigen Gesprächen wurden weitgehende Übereinstimmungen zwischen Bundesregierung und Wirtschaft festgestellt. Die Wirtschaft geht deshalb davon aus, dass die Gespräche zu einem geeigneten Zeitpunkt wieder aufgenommen werden können, um doch noch zu einem gemeinsamen Forschungs- und Beobachtungsprogramm zu kommen, mit dem die Wissensbasis über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen unter Praxisbedingungen verbreitert werden kann. Die beteiligten Unternehmen und Verbände sind hierzu jederzeit bereit. Ungeachtet der Entscheidung der Bundesregierung werden die Unternehmen den versuchsweisen Praxisanbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf Basis der bestehenden Rechtslage behutsam und schrittweise fortsetzen. ots Originaltext: Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Dr. Gerd Romanowski Geschäftsführer der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) Karlstraße 21 60329 Frankfurt / Main Tel. 0 69 / 25 56 - 14 81 Fax 0 69 / 25 56 - 16 20 Original-Content von: DIB Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie, übermittelt durch news aktuell

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