Messe Düsseldorf

Auf der A+A 2001: Zwischenbilanz des "Projektes Sibirien" / Arbeitsschutzbekleidungssysteme im Test unter klimatischen Extrembedingungen - internationaler Erfahrungsaustausch

Auf der A+A 2001 in Düsseldorf (14. bis 17. Mai), der weltweit führenden Messeveranstaltung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, stellen Forscher ein ungewöhnliches Projekt vor und ziehen zugleich eine Zwischenbilanz ihrer bisherigen Arbeit. Es geht um den Einsatz von Arbeitsschutzbekleidungssystemen unter den klimatischen Extrembedingungen Sibiriens. Der Versuch ist derzeit noch in vollem Gange, erste überraschende Erkenntnisse werden im Rahmen der A+A präsentiert. Seit gut einem Jahr, als sich die Verantwortlichen für das Projekt das erste Mal trafen, untersuchen das deutsche Zentrum für Sicherheitstechnik der Bau-Berufsgenossenschaft Rheinland und Westfalen (ZS) und das russische Forschungsinstitut der unabhängigen Gewerkschaften Russlands (LSSRI) gemeinsam die Funktionen von Arbeitsschutzbekleidung unter den extremen Bedingungen in Sibirien. Die teilnehmenden Projektfirmen und Systemhersteller sind Ullfrotté AB aus Schweden, Kansas Wenaas A/S aus Dänemark und W.L. Gore & Associates aus Deutschland. Echte Herausforderung: Temperaturen von - 60°C bzw. bis zu + 40°C Die geographische Ausdehnung Sibiriens und die dort herrschenden extremen klimatischen Bedingungen sind wirkliche Herausforderungen für die Organisation eines solchen Vorhabens, da in allen Projektphasen - von der Logistik über die Schulung und Betreuung der Kontaktpersonen und Versuchsteilnehmer in den russischen Betrieben bis hin zur fristgerechten Erfassung aller notwendigen Daten - die besonderen Gegebenheiten zu berücksichtigen sind. Bei Temperaturen von bis zu - 60°C bzw. bis zu + 40°C und unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in Bereichen wie der Stromerzeugung, Erdöl- und Gasgewinnung sowie im Bergbau werden ganz besondere Anforderungen an die Beschäftigten und die von ihnen getragenen Schutzausrüstungen gestellt. Insgesamt 300 Arbeiter in 9 Industriebetrieben wurden für den Feldversuch mit verschiedenen Bekleidungsteilen ausgerüstet: spezielle Ullfrotté-Thermo-Unterbekleidung und hochwertige Funktions-Oberbekleidung der Marken KANSAS(r), FRISTADS(r), WENAAS(r), GORE-TEX(r) und WINDSTOPPER(r), die entsprechend den Anforderungen in den Betrieben neben Wetterschutz teilweise weitere Schutzfunktionen wie Flammschutz, Schweißerschutz und antistatischen Schutz bieten. Wichtige Erkenntnis für den bedarfsgerechten Arbeitsschutz Dipl.-Ing. Karl-Heinz Noetel, Leiter des Zentrums für Sicherheitstechnik der Bau-BG Rheinland und Westfalen, beschreibt das grundlegende Ziel der Untersuchung wie folgt: "Die Projektbeteiligten versprechen sich einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für Beschäftigte in verschiedenen Industriezweigen mit einem Tätigkeitsfeld unter extremen klimatischen Bedingungen, z.B. im Energie- und Erdölbereich, im Baugewerbe, bei Montagearbeiten oder bei Rettungsdiensten. Jeder möchte Erfahrungen austauschen und in der Zusammenarbeit voneinander lernen. Die beteiligten Institute und Unternehmen profitieren von den Erkenntnissen des Projektes gleichermaßen - in Europa wie in Russland." Die Erkenntnisse des Trageversuches sollen dazu beitragen, die Erfahrungen aus russischen und europäischen Unternehmen und Arbeitsschutzinstituten zusammenzuführen und ein Anforderungsprofil für Arbeitsschutzkleidung zu erstellen, das die Konzeption individueller Bekleidungssysteme für spezielle Anforderungen ermöglicht. In diesem Jahr findet die A+A als international führende Messeveranstaltung für betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention auf Grund thematischer Synergien erstmals parallel zur ENVITEC, Internationale Fachmesse für Ver- und Entsorgung, statt. Zur Gesamtveranstaltung A+A/ ENVITEC 2001 werden über 70.000 Besucher erwartet. Rund 1.900 Aussteller aus 47 Ländern (davon A+A mehr als 1.200) präsentieren ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen. Wichtiger Pressetermin! Über die Zwischenbilanz zum "Projekt Sibirien" wird berichtet im Rahmen des 27. Internationalen A+A-Kongresses, am 16. Mai, 16:30 Uhr im Congress Center Düsseldorf Süd, Raum 01. Während des Pressegespräches werden der Leiter des Projektes, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Noetel vom Zentrum für Sicherheitstechnik der Bau-Berufsgenossenschaft Rheinland und Westfalen sowie Vertreter des russischen Arbeitssicherheits-Institutes und des russischen Arbeitsministeriums über die Hintergründe des Projektes zum Gespräch zur Verfügung stehen. Aktuelle Presseinformationen, Fotos und Fakten zur A+A 2001 gibt es im Internet ebenfalls unter www.AplusA-online.com (oder .de) sowie zur ENVITEC 2001 unter www.envitec.de. ots Originaltext: Messe Düsseldorf GmbH Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Messe Düsseldorf GmbH Pressereferat A+A 2001 und ENVITEC 2001 Martin-Ulf Koch/ Florence Radon Kerstin Schmidt (Assistenz)/ Ramona Müller (Assistenz) Tel. +49(0)-211-45 60-444/ -464; FAX +49(0)-211-45 60-8548 Email: KochM@messe-duesseldorf.de/ Email: RadonF@messe-duesseldorf.de Original-Content von: Messe Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell

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