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Und der Deutsche Tennis Preis geht an ...

    Hamburg (ots) - Hamburg - Anna-Lena Grönefeld, Rainer Schüttler, Cedrik-Marcel Stebe, Heide Orth, die deutschen U18-Junioren und Julia Görges sind die Gewinner des Deutschen Tennis Preises 2008. Mit dem Award zeichnet der Deutsche Tennis Bund in diesem Jahr erstmals herausragende Leistungen und Erfolge deutscher Tennisspielerinnen und Tennisspieler aus.

    In den Kategorien "Profi weiblich", "Profi männlich", "Nachwuchs", "Senioren", "Mannschaft" und "Match des Jahres" hatte der DTB je fünf Kandidatinnen oder Kandidaten nominiert. Die Entscheidung traf schließlich eine 26köpfige Jury bestehend aus Vertretern der Landesverbände sowie Tennisjournalisten.

    Siegerin in der Kategorie "Profi weiblich" ist Anna-Lena Grönefeld. Die 23jährige feierte 2008 das Comeback des Jahres und kehrte wieder in die Top 100 der Weltrangliste zurück. "2008 war für mich ein Jahr mit vielen neuen Erfahrungen", sagt die Preisträgerin rückblickend. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Der Preis bestätigt noch einmal das, was ich in diesem Jahr erreicht habe." Im Mai kehrte Anna-Lena Grönefeld auf die internationale Tennisbühne zurück und gewann vier ITF-Einzeltitel sowie die Doppelkonkurrenz bei den WTA-Turnieren in Stuttgart und Quebec City. Bei den US Open schaffte die Nordhornerin nach überstandener Qualifikation den Sprung in das Achtelfinale. "Ich habe natürlich darauf hingearbeitet, aber dass es so gut laufen würde, damit hatte ich nicht gerechnet."

    Bei den "Profis männlich" erhielt Rainer Schüttler mehr als die Hälfte der Stimmen. 2008 war der 32jährige in Wimbledon zum zweiten Mal in seiner Karriere in das Halbfinale eines Grand Slam Turniers eingezogen und stand erstmals seit November 2004 wieder unter den Top 30 der Weltrangliste. Der Korbacher erreichte beim ATP-Turnier in Peking das Halbfinale und wurde mit Kurhaus Lambertz Aachen Deutscher Mannschaftsmeister. Rainer Schüttler beendet das Jahr als zweitbester Deutscher in der Weltrangliste.

    Bester Nachwuchsspieler war nach Meinung der Jury Cedrik-Marcel Stebe. Der 18jährige hat sich in diesem Jahr um knapp 200 Plätze bis auf Position sechs der ITF-Juniorenweltrangliste vorgespielt und ist damit der beste deutsche Nachwuchsspieler. Als Ungesetzter gewann er bei den US Junior Open den Doppel-Titel, im Einzel erreichte er als Nummer elf der Setzliste das Viertelfinale. Zuletzt verpasste Cedrik-Marcel Stebe in Key Biscane nur knapp den Einzug in das Finale des Orange Bowl.

    Bei den Senioren erhält den Deutschen Tennis Preis Heide Orth. Die 66jährige ist die unumstrittene Nummer eins der Weltrangliste Ü65 und weist 2008 eine beeindruckende ITF-Matchbilanz von 51 Siegen und nur drei Niederlagen auf. Insgesamt elf nationale und internationale Titel konnte Heide Orth in diesem Jahr gewinnen, darunter die Weltmeisterschaften in Antalya, die Europameisterschaften in Seefeld und die Internationalen Deutschen Meisterschaften in Rottach-Weissach.

    Sieger in der Kategorie "Mannschaft" sind die deutschen U18-Junioren. Ralph Regus und Cedrik-Marcel Stebe waren beim Europe Summer Cup 2008 das zweitbeste von insgesamt 26 teilnehmenden Nationalteams. Durch die Finalteilnahme bei der Qualifikation im französischen La Rochelle hatten sich die deutschen Junioren für die Finalrunde im italienischen Verona qualifiziert. Dort erreichten Ralph Regus und Cedrik-Marcel Stebe nach Siegen über Großbritannien und Italien ebenfalls das Finale, mussten sich schließlich jedoch dem Team aus Slowenien geschlagen geben.

    Das Match des Jahres hat laut Jury-Urteil Julia Görges gespielt, als sie bei ihrem ersten Wimbledon-Auftritt Tennisgeschichte schrieb. Am 24. Juli wehrte die 19jährige in ihrer Erstrundenbegegnung gegen die gesetzte Slowenin Katarina Srebotnik insgesamt vier Matchbälle ab und siegte schließlich im zweitlängsten Frauenmatch der Geschichte der All England Championships mit 4:6, 7:6 (8:6), 16:14. Drei Stunden und 40 Minuten benötigte Julia Görges, um zum ersten Mal in ihrer jungen Karriere in die zweite Runde eines Grand Slam Turniers einzuziehen.

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