Bundesverband Solarwirtschaft

Deutschland im Solarfieber
Solaranlagen - Nachfrage in 6 Monaten verzehnfacht!

Berlin (ots) - Neu: www.solarfoerderung.de hilft kostenlos und zielsicher durch den Förderdschungel Die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) rechnet für das erste Halbjahr 2000 mit einer Verzehnfachung der Solaranlagen-Nachfrage gegenüber dem Vorjahr. Den explosionsartig gestiegenen Informationsbedarf rund um das Thema Solarenergie will die Solarbranche jetzt verstärkt mit Hilfe des Internets befriedigen. Ein in Aktualität, Umfang und Bedienungsfreundlichkeit bislang einzigartiger kostenloser Online-Förderberater wird am kommenden Donnerstag zur Eröffnung der Weltmesse für Solarenergie "Solarenergy" in Berlin erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der unter der Internet-Adresse www.solarfoerderung.de inzwischen freigeschaltete UVS-Service wurde in den letzten Wochen mit finanzieller Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Landes Berlin realisiert. Nach UVS-Informationen wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres bei deutschen Banken bereits über 15.000 Förderanträge für den Bau von Solaranlagen eingereicht. Bis Ende Juni rechnet der Branchenverband mit einer neu beantragten Solarleistung von nahezu 100 MW. Seit Jahresbeginn haben somit mehr Bürger eine Solaranlage geplant, als in den gesamten letzten 20 Jahren. Im Dezember 1999 waren in Deutschland rd. 65 MWp Solarleistung installiert. UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig sieht im derzeitigen Solarboom den lang ersehnten Startschuß ins Solarzeitalter: "Die solare Massenelektrifizierung unserer Gesellschaft hat nun begonnen. Energie- und Solarbranche stehen vor einer der größten wirtschaftlichen Herausforderungen aller Zeiten. Die Solartechnik muß sich in wenigen Jahren aus dem Promillebereich zu einer tragenden Säule einer modernen Energiewirtschaft entwickeln, um ihren unverzichtbaren Beitrag für den weltweiten Klimaschutz zu leisten." Deutsche Solarunternehmen nehmen diese Herausforderung an und reagieren derzeit mit massiven Ausweitungen ihrer Produktionskapazitäten. Die vor wenigen Wochen neu geschaffenen Förderbedingungen für Fotovoltaikanlagen bieten erstmals eine sichere Grundlage für den Aufbau einer kostengünstigen Massenproduktion von Solaranlagen in Deutschland. Der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte Anspruch aller Solaranlagenbetreiber auf eine Vergütung jeder Kilowattsunde Solarstrom in Höhe von 99 Pfennigen macht Solartechnik jetzt auch wirtschaftlich interessant. Der über 20 Jahre zugesicherte Gesetzesanspruch schaffe endlich die notwendige Planungssicherheit, so Körnig. Das EEG ernte deshalb zu Recht das einhellige Lob der Fotovoltaikindustrie und finde auch international eine starke Beachtung. Nach der Mitwirkung am Zustandekommen der neuen Rahmenbedingungen betrachtet der UVS es als eine seiner zentralen Aufgaben, dem Verbraucher konkrete Hilfestellungen zur Integration von Solartechnologien in die eigene Strom- und Wärmeversorgung zu bieten. Unter der neu geschalteten Internetadresse www.solarfoerderung.de können Solarinteressenten ab sofort rund um die Uhr eine aktuelle und individuell zugeschnittene Förderberatung erhalten. Interessante Tips zum Bau von Solaranlagen gibt es auch auf den Internetdiensten www.100000daecher.de und www.solarinfo.de. Eine kostenlose Solarberatung und Kontakte zu Solarfirmen vor Ort bietet der UVS ebenso über die Telefon - Hotline 030 - 44 009-123. Basisinformationen zur Technik und Förderung können kostenpflichtig auch per sprachgesteuerter Faxabfrage 01908 700 20 bezogen oder für eine Bearbeitungsgebühr von 10 DM postalisch im Solar-Service-Center des Verbandes bestellt werden. ots Originaltext: Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: UVS, Carsten Körnig Tel. 030 - 44009 123 oder mobil 0177-384 59 63 Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. Greifswalder Str. 207, 10405 Berlin Tel. +4930 - 44009 -123 Fax +4930 - 44009 - 124 Email: uvs@solarinfo.de www.solarinfo.de/uvs Original-Content von: Bundesverband Solarwirtschaft, übermittelt durch news aktuell

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