Deutscher BundeswehrVerband (DBwV)

Deutscher BundeswehrVerband fordert dienstrechtliches Begleitgesetz / Soziale Folgen des Umbaus der Bundeswehr müssen abgefedert werden

    Magdeburg (ots) - Die Belastungen, die für die Soldaten aus dem
Umbau der Bundeswehr entstehen, sollen durch ein Begleitgesetz,
ähnlich dem Bonn-Berlin-Gesetz, abgemildert werden. Das forderte der
Vorsitzende des BundeswehrVerbandes, Oberst Bernhard Gertz, auf der
Landesversammlung Ost der Interessenvertretung.
    
    "Das dienstrechtliche Begleitgesetz für die vom Bonn-Berlin-Umzug
betroffenen Beamten enthält sagenhafte Konditionen. Wo bleibt das
Begleitgesetz Bundeswehrstruktur", fragte Gertz. Hauptbestandteil der
Regelung soll die Angleichung der Ost- an die Westbesoldung sein.
"Die zweigeteilte Besoldung muss unverzüglich beseitigt werden",
sagte der Verbandschef. Zudem müsse den Soldaten, die von
Versetzungen auf Grund von Standortschließungen betroffen sind, eine
kostenlose wöchentliche Familienheimfahrt gewährt werden. Weitere
Bestimmungen des Gesetzes sollen eine Verlängerung des Sonderurlaubs
für Umzüge sowie Ausgleichszahlungen für den Wertverlust bei
Immobilienbesitz in aufgegebenen Standorten vorsehen. Schließlich
müsse auch die Familienbetreuung verbessert werden.
    
    
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