Passivhaus Institut

Hunderte Passivhaus-Bewohner öffnen ihre Türen
Bundesweite "Tage des Passivhauses" vom 13. bis 15. November 2015

Darmstadt (ots) - Ein Passivhaus verbindet Energieeffizienz mit höchstem Wohnkomfort - wer aus erster Hand erfahren möchte, wie das funktioniert, hat vom 13. bis 15. November die Chance. An den bundesweiten "Tagen des Passivhauses" stehen die Türen von hunderten Gebäuden offen. Experten zeigen, wie es funktioniert, Bewohner geben ihre Erfahrungen weiter. Eine Übersicht der Passivhäuser, die in einzelnen Städten und Regionen geöffnet sind, bietet die Internet-Seite: www.passivhausprojekte.de

Bei einer Besichtigung wird sehr schnell deutlich, was ein Passivhaus auszeichnet: Die Luftqualität ist nachweislich höher als in konventionellen Gebäuden, die Raumtemperatur bleibt auf natürliche Art angenehm konstant - im Sommer wie im Winter. "Im direkten Gespräch mit zum Teil langjährigen Passivhaus-Bewohnern lassen sich auch spezielle Fragen schnell klären", sagt Sabine Stillfried, Leiterin des Netzwerks IG Passivhaus. "Möglichkeiten dazu gibt es im ganzen Land."

Mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland fließt in den Betrieb von Gebäuden, überwiegend in die Beheizung. Mit dem Passivhaus-Standard können bis zu 90 Prozent dieser Energie eingespart werden. Die breite Umsetzung der Bauweise ist daher für Energiewende und Klimaschutz entscheidend. Für Bauherren ist der Passivhaus-Standard aber vor allem wirtschaftlich interessant. "Zusätzliche Investitionen sind durch den geringen Energieverbrauch meist in wenigen Jahren ausgeglichen", sagt Prof. Dr. Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus-Instituts. "Und die monatlichen Heizkosten bleiben natürlich auch danach minimal."

Die "Tage des Passivhauses" finden seit 2004 jährlich an einem Wochenende im Herbst statt. Insgesamt haben auf diesem Wege schon zehntausende Menschen die Möglichkeit genutzt, die Vorzüge des Passivhauses "hautnah" zu erleben. Die Veranstaltung ist eine Initiative der Informations-Gemeinschaft Passivhaus (IG Passivhaus), in Kooperation mit der International Passive House Association (iPHA).

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Benjamin Wünsch
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