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Frankfurter Rundschau: China kann es schaffen

Frankfurt (ots) - Wer die schlechten Nachrichten über Chinas Wirtschaft gelesen hat, wundert sich über die ehrgeizigen Pläne, die Peking schmiedet. Statt Gejammer über die angebliche Krise sind aus dem Nationalen Volkskongress nur entschlossene Worte zu hören: Das Schwellenland will durchstarten. Die Wirtschaft soll auf eine neue Stufe gehoben werden. Qualität und Innovation sollen Billigproduktion und Nachahmerei ablösen. Und Premier Li Keqiang will die Armut überwinden. Das ist möglich. Das niedrigere Wachstum von knapp sieben Prozent ist ein Symptom des laufenden Umbaus der Wirtschaft. Indem Li Stahlwerke und Kohleminen schließen lässt, dämpft er die Konjunktur. Letztlich soll dadurch aber Kapital entfesselt werden, das Privatunternehmern zugutekommt. China hat reichlich Reserven, um den Übergang schonend zu gestalten. Die Regierung ist kaum verschuldet und sitzt sie auf den größten Währungsreserven der Welt.

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