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Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Beschluss des EU-Klimagipfels, bis 2030 mindestens 40 Prozent Treibhausgase sparen zu wollen
Titel: Kleinmut beim Klimaschutz

Frankfurt (ots) - "Die EU bleibt unter ihren Möglichkeiten. Das für 2020 beschlossene Ziel - minus 20 Prozent - haben die 28 Staaten heute fast schon erfüllt. Experten prognostizieren, dass bis 2030 mehr als minus 30 Prozent Klimagase schon mit den bestehenden Regeln erreichbar sind, mit "business as usual". Und was für die "40 Prozent" zusätzlich getan werden muss, bringt die EU nicht auf den richtigen Kurs. Denn das Fernziel ist unverrückbar: Die Industriestaaten müssen ihre Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts fast komplett auf Null herunterfahren. Wer jetzt die Potenziale nicht ausschöpft, bürdet Politikern, Wirtschaftsführern und Normalbürgern in den nächsten Jahrzehnten einen Crashkurs auf. Das ist unglaublich teuer und birgt die Gefahr in sich, dass es nicht funktioniert. Das hieße: nach uns die Sintflut."

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