Polizei Düren

POL-DN: 05111104 Unfallbeteiligter setzte Fahrzeug in Brand

    Düren (ots) - Am Donnerstag ereignete sich auf der Tivolistraße kurz vor dem Bahnübergang ein Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer verletzt wurde. Später setzte ein zweiter am Unfall beteiligter Mann den von ihm geführten Wagen in Brand.

    Gegen 14.15 Uhr befuhr ein 23 Jahre alter Autofahrer aus Düren die Tivolistraße in Fahrtrichtung stadteinwärts. Als ein unmittelbar vor ihm fahrender 32-Jähriger aus Düren seinen Pkw verkehrsbedingt anhalten musste, erkannte der 23-Jährige die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des Vorausfahrenden auf. Durch den Zusammenprall wurde dieser Fahrer leicht verletzt. Er wollte nach der Unfallaufnahme selbstständig einen Arzt aufsuchen. An den beiden fahrbereit gebliebenen Pkw war Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro entstanden.

    Im Rahmen der polizeilichen Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 23-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Unklar war auch, ob der Dürener das von ihm benutzte Auto mit Einwilligung der Fahrzeughalterin benutzt hatte. Dazu wurden die Ermittlungen aufgenommen. Dem 23-Jährigen wurde ausdrücklich das weitere Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen untersagt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

    Kurz vor Mitternacht wurden Polizei und Feuerwehr dann nach Rölsdorf in die Straße "Am Jugendstadion" zu einem lichterloh brennenden Pkw entsandt. Eine Zeuge war nach einem Knall auf das in Flammen stehende Fahrzeug aufmerksam geworden. Der dort ohne Kennzeichenschilder abgestellte Wagen brannte trotz der Löschmaßnahmen völlig aus. Im Rahmen der sofort aufgenommenen polizeilichen Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem zerstörten Pkw um den Wagen handelte, mit dem der 23-Jährige auf der Tivolistraße am Unfall beteiligt war.

    Im Zuge weiterer Maßnahmen konnte noch in der Nacht der Aufenthaltsort des Unfallfahrers festgestellt werden. Der Dürener erstattete dann bei der Polizei zunächst Anzeige darüber, dass der Wagen von seiner Wohnanschrift gestohlen worden sei. Die nicht glaubwürdigen Erklärungen des Mannes führten schließlich dazu, dass er der Polizei gegenüber einräumte, den Wagen mit weiteren Personen unter Einsatz eines Brandbeschleunigers in Brand gesetzt zu haben.

    Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern derzeit noch an.


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