Polizei Düren

POL-DN: 05082904 Stoppelfeld als Tatort

    Merzenich (ots) - In der Nacht zu Sonntag ereigneten sich am Rande der "Stoppelfeldfete", die in der Feldgemarkung nahe bei Golzheim statt fand, mehrere Straftaten. Die Polizei hat in allen Fällen eine Anzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.

    Kurz nach 02.00 Uhr machte sich eine im Gesicht verletzte 20-Jährige aus Nörvenich bei einer auf der Tanzveranstaltung eingesetzten Streifenwagenbesatzung bemerkbar. Wie die Geschädigte den Polizisten mitteilte, war sie bei einem Streit mit einer ihr bekannten Gleichaltrigen von zwei Männern festgehalten und dann von der Frau mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden. Die leicht verletzte Anzeigenerstatterin wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Nur wenig später trat eine 25-Jährige Frau aus Nörvenich in Erscheinung, als sie mitbekam, dass eine ihrer Freundinnen in einen lautstarken Streit mit dem Ex-Freund geraten war. Da sie ihre Freundin bedroht sah, ging sie dazwischen und verpasste dem 19-Jährigen aus Nörvenich zwei Schläge ins Gesicht. Gegen 02.30 Uhr bemerkte eine 21 Jahre alte Besucherin der gut besuchten Veranstaltung, dass ihr offenbar jemand im Gedränge das Mobiltelefon aus der Jackentasche entwendet hatte. Einen Täterhinweis konnte die Bestohlene jedoch nicht geben. Etwa um 03.00 Uhr beleidigte und provozierte ein aggressiv auftretender 22-jähriger Mann aus Düren zunächst völlig grundlos eine Besucherin. Als ein 28-Jähriger aus Merzenich schlichtend eingreifen wollte, wurde er nach Angaben von Zeugen sofort von dem 22-Jährigen bedroht. Obwohl der Merzenicher sich dann bereits zum gehen wandte, zog der Dürener ein Messer und verletzte den 28-Jährigen mit einem Schnitt am Hals. Der Beschuldigte flüchtete nach der Tat, konnte aber durch mehrere hinterher laufende Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes und hinzu gerufene Polizeibeamte eingeholt und festgehalten werden. Der fortwährend starken Widerstand leistende Beschuldigte musste schließlich gefesselt dem Polizeigewahrsam zugeführt werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Der Geschädigte, dessen Wunde noch am Tatort durch Sanitäter ambulant versorgt worden war, wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen. Die Ermittlungen gegen den Beschuldigten dauern an. Nach 03.30 Uhr erlitt ein 19 Jahre alter Merzenicher an einer provisorisch eingerichteten Bushaltestelle einen Kopfstoß durch einen zunächst unbekannten Täter. Während der Geschädigte die dadurch entstandene Nasenverletzung durch den Rettungsdienst behandeln lassen musste, konnte die Polizei den 20-jährigen Beschuldigten anhand von Zeugenaussagen noch in Tatortnähe antreffen und dessen Personalien für das Strafverfahren feststellen. Ein 21-Jähriger aus Düren fiel Polizeibeamten kurz nach 04.00 Uhr auf, weil er andere Besucher anrempelte und belästigte. Der aggressive Störenfried richtete seine Feindseligkeit dann gegen die ihn kontrollierenden Polizeibeamten und sprach derbe Beleidigungen gegen sie aus. Da er einem Platzverweis nicht nachkam, wurde der unter Alkoholeinfluss stehende Mann schließlich bis zu seiner Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen.


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