Polizei Düren

POL-DN: Radfahrer erlitten Kopfverletzungen

Düren/Niederzier (ots) - Wie schützend im Falle eines Falles das freiwillige Tragen eines Schutzhelmes gewesen wäre, mussten am Dienstagnachmittag zwei bei verschiedenen Unfällen verletzte Radfahrer erleben.

Kurz vor 14.30 Uhr kam in Oberzier auf der Niederzierer Straße eine 67-Jährige aus dem Gemeindegebiet unerwartet zu Fall. Die Frau hatte mit einem Fahrrad den linksseitigen Radweg der Niederzierer Straße aus Richtung Oberzier kommend befahren. Als eine von einem Verbrauchermarkt auf die Niederzierer Straße auffahrende 46 Jahre alte Autofahrerin aus Niederzier die aus ihrer Sicht von rechts kommende Radfahrerin übersah, kam es zum folgenschweren Zusammenprall. Die Seniorin stürzte und erlitt unter anderem auch eine Kopfverletzung. Für ihre ärztliche Versorgung waren an der Unfallstelle auch ein Rettungshubschrauber und der Notarzt im Einsatz. Sie verblieb später stationär in einem Krankenhaus.

Fast zur gleichen Zeit ereignete sich im Dürener Stadtteil Birkesdorf ein weiterer Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Radfahrer. Unfallort war die parallel zur B 56 verlaufende Nebenfahrbahn (Verlängerung Nordstraße) in Höhe der Autobahnmeisterei. Als ein 20 Jahre alter Radfahrer das Gefällstück vom P&R-Parkplatz kommend in Richtung Nordstraße befuhr, kollidierte er mit dem entgegenkommenden Wagen eines ebenfalls 20 Jahre alten Düreners, der in Richtung der hinter der Autobahnmeisterei gelegenen Straße "Zum Katzbach" fahren wollte. Der Radfahrer schlug auf dem Dach des Pkw auf und stürzte dann auf die Straße. Nach einer notärztlichen Erstbehandlung wurde er zur stationären Versorgung in ein Krankenhaus transportiert.

Polizei empfiehlt Radfahrern: "Tragen Sie einen Helm"

Auch, wenn das Tragen eines Schutzhelmes für Fahrradfahrer derzeit gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, so appelliert die Polizei an die Selbstverantwortung der Zweiradfahrer. Für diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer ist das Risiko, bei einem Verkehrsunfall erhebliche und damit lebensbedrohliche Kopfverletzungen davon zu tragen, besonders hoch. Ein Kopfschutz ist eine vernünftige Angelegenheit, die das Leben erhalten oder die Folgen eines ansonsten ungeschützten Aufpralls mindern kann. Eltern sollten dabei ihren Kindern mit gutem Beispiel voran gehen.

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