Polizeidirektion Hannover

POL-H: 15 Stunden Autofahrt - Unfall - schwer verletzt Bundesautobahn (BAB) 7
Großburgwedel

    Hannover (ots) - Ein 21-jähriger Mann ist gestern Morgen gegen 05:40 Uhr bei einem Unfall an der BAB 7, in Höhe der Anschlussstelle Großburgwedel, schwer verletzt worden, nachdem er offensichtlich mehr als 15 Stunden hinter dem Steuer seines PKW gesessen hatte.

    Ein 29-jähriger Mann befuhr mit seinem LKW die rechte Fahrspur der BAB 7 in Richtung Hamburg.  Plötzlich bemerkte er einen Knall und einen Ruck in seinem "Brummi" und sah im Rückspiegel, wie hinter seinem Lastzug ein Auto wegschleuderte. Der 29-Jährige stoppte daraufhin sein Gespann auf dem Standstreifen, lief zu dem unfallbeschädigten Renault und versorgte den 21-jährigen Fahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Bei der Unfallrekonstruktion vor Ort gab der 21-Jährige, der vermutlich aufgrund von Sekundenschlaf in das Heck des LKW geprallt war, an, am Freitagnachmittag gegen 14:00 Uhr von seiner Heimatanschrift in Rheinfelden (Süddeutschland) in Richtung Norden losgefahren zu sein. Zwischenzeitlich habe er eine lange Zeit im Stau gestanden und nur dort hin und wieder ein paar Minuten geschlafen. Bis auf ein paar kurze Pausen hatte der schwer Verletzte offensichtlich seit mehr als 15 Stunden hinterm Steuer gesessen. An den Unfallhergang selbst könne er sich nicht erinnern. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 21-Jährige schwere Verletzungen. Offensichtlich hatte er diverse Fremdkörper -vermutlich herumfliegenden Glassplitter- in die Augen und den Rachen bekommen, einige Teile sogar verschluckt. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen ihn wird nun aufgrund der Übermüdung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt - sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro./zz


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