Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1091) Aufmerksame Nachbarschaft kann Einbruch, Schaden und viel Ärger verhindern - die Nürnberger Polizei gibt dazu Tipps

    Nürnberg (ots) - Wenn auch Wohnungs- und Einfamilienhauseinbrüche in der Urlaubszeit nicht mehr überdurchschnittlich häufig sind, sorgen sich viele Urlauber vor der Reise hauptsächlich um die Sicherung ihres Wohnraumes. Es kommt vor allem darauf an, Zeichen längerer Abwesenheit zu vermeiden. Mit nachbarschaftlicher Hilfe kann man für einen ständig bewohnten Eindruck von Haus oder Wohnung sorgen.

    Immer wieder registriert die Polizei, dass einzelne Täter oder kleine Tätergruppen zwar im Wohnbereich wahrgenommen werden, es ihnen dann aber doch gelingt, unbehelligt in Häuser und Wohnungen einzubrechen, ohne dass Nachbarn hiervon Notiz nehmen. Allein in Nürnberg wurden im Jahr 2003 insgesamt 349 Wohnungseinbrüche gemeldet. Dabei ließen sich gerade solche tagsüber begangenen Einbrüche leichter verhindern, wenn Nachbarn noch wachsamer wären.

    Sensibilität, Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Nachbarn haben nichts mit Schnüffeln oder Spionieren zu tun, sondern sind Ausdruck sicherheitsbewussten Verhaltens und nachbarschaftlicher Mitverantwortung, die allen nutzen. Wo aufmerksame Nachbarn wohnen, steigt für den Täter das Risiko, entdeckt zu werden, deutlich an. So konnten 2003 durch die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft allein in Bayern 170 Einbrüche verhindert und 65 Täter noch am Tatort von der Polizei festgenommen werden.

    Worauf sollten aufmerksame Nachbarn achten? Hier ein paar Beispiele:

1. Autos mit auswärtigen Kennzeichen fahren mehrmals langsam durch das Wohngebiet - vielleicht suchen Straftäter ein lohnendes Objekt

2. Fremde läuten im Haus bei mehreren Wohnungen, streifen auf dem Nachbargrundstück umher - vielleicht wollen Straftäter feststellen, ob jemand zu Hause ist

3. Fensterscheiben klirren, im Treppenhaus splittert Türholz. Es wird gebohrt, gehämmert, gehebelt - Handwerker? Vielleicht sind es Einbruchgeräusche.

4. Unbekannte warten scheinbar grundlos auf der Straße, im Hausflur oder im geparkten Auto - vielleicht steht jemand bei einer Straftat "Schmiere"

    Ausführliche Informationen erhalten Sie bei der Polizeiberatung Zeughaus in Nürnberg, Pfannenschmiedsgasse 24, Tel.: 09 11 211 2760. Geöffnet ist die Dienststelle Montag bis Freitag von 09:00 - 18:00 Uhr. Hier können Sie sich auch anhand von ausgestellten Exponaten eingehend über die Sicherung von Haus und Wohnung kostenlos beraten lassen.


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