Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2106) Wochenendbilanz der Verkehrspolizei

    Nürnberg (ots) - Die Nürnberger Verkehrspolizei hatte am vergangenen Wochenende (15. bis 17.11.2002) wieder alle Hände voll zu tun. Im Stadtgebiet wurden die Beamten zu 137 Verkehrsunfällen gerufen, wobei in 30 Fällen davon Personen verletzt wurden. 20 Unfallverursacher flüchteten, doch konnten bereits 9 davon ermittelt werden.

  Schwer verletzt wurde eine 19-jährige Nürnbergerin, die am 17.11.2002, gegen 21.00 Uhr, aus nicht bekannten Gründen in der Gleiwitzer Straße sehr langsam fuhr und dabei in Höhe der Hans-Fallada-Straße auf die Gegenfahrbahn geriet. Einem entgegenkommenden Pkw wurden die Spiegel abgerissen, und gegen den nachfolgenden Opel eines 39-Jährigen stieß sie frontal. Die junge Frau wurde dabei in ihrem Ford Fiesta eingeklemmt. Mit schweren Verletzungen musste sie von der Feuerwehr befreit werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Ein auf dem Frankenschnellweg frei laufender Hund war die Ursache dafür, dass am 16.11.2002, gegen 18.30 Uhr, in Höhe Nopitschstraße fünf Fahrzeuge aufeinander fuhren. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Der Hundehalter konnte inzwischen ermittelt werden. Er ist sich keiner Schuld bewusst.

  23 Verkehrsteilnehmer wurden im Stadtgebiet betroffen, wie sie ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinwirkung steuerten. In 13 Fällen davon lag der Wert über 1,1 Promille, was die sofortige Sicherstellung des Führerscheins zur Folge hatte.

  Am 17.11.2002, gegen 23.00 Uhr, kam ein 24-Jähriger aus Nürnberg mit seinem Pkw in der Regensburger Straße in Höhe der Bundesanstalt für Arbeit ins Schleudern. Der junge Mann telefonierte mit seinem Handy und fuhr beim Schalten freihändig. Sein Fahrzeug überschlug sich schließlich und landete auf dem Straßenbahngleis. Ein Alkotest ergab bei dem Fahrer, der unverletzt blieb, einen Wert von ca. 1,5 Promille. Sein Beifahrer erlitt einen Schock.

  Ein 35-jähriger Nürnberger wird noch lange an den Folgen seiner Trunkenheitsfahrt zu zahlen haben. Er kam am 17.11.2002, gegen 00.45 Uhr, mit seinem Pkw Audi in der Vogelweiherstraße auf Grund überhöhter Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. Auf der Gegenfahrbahn rammte er dabei drei dort abgestellte Fahrzeuge. Insgesamt entstand bei diesem Unfall ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

  Wegen Falschparkens mussten 21 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Vor allem war dies der Fall, weil die Pkw in Feuerwehranfahrtszonen bzw. in sonstigen Halteverbotszonen standen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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