Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1212) Bewaffneter Banküberfall auf Sparkassenfiliale - Täter festgenommen

        Nürnberg (ots) - Am 12.07.2002, gegen 12.30 Uhr, überfiel ein
bewaffneter und mit schwarzer Strickmütze maskierter Mann die
Filiale der Sparkasse in der Scharrerstraße in Nürnberg.

  Der Mann betrat die Bank, bedrohte die Anwesenden mit einer Schußwaffe und forderte sie auf, sich zu Boden zu legen. Anschließend ging er zur Kassenbox und schlug dem anwesenden Kassierer die Waffe an den Kopf und verletzte diesen leicht. Danach nahm er eine Bankangestellte als Geisel, hielt der Frau die Waffe an den Kopf und ging mit ihr in die Kassenbox. Der Täter ließ sich dort eine Papiertasche aushändigen und packte selbst mehrere tausend Euro Bargeld hinein. Nach der Tat flüchtete der Täter mit einem vor der Bank abgestellten Fahrrad.

  Eine Bankangestellte verfolgte den Räuber in einem Taxi. Parallel bemerkte eine Zivilstreife der Nürnberger Polizei nach der sofort eingeleiteten Fahndung den flüchtenden Täter, der noch maskiert war.

  Bei der weiteren Verfolgung durch die Polizei stürzte der Mann vom Fahrrad und setzte seine Flucht zu Fuß in Richtung Luisenstraße fort. An der Ecke Luisenstraße / Schloßstrasse konnte er von zwei weiteren Zivilstreifen gestellt werden. Obwohl sich die Beamten als Polizeibeamte zu erkennen gaben, richtete der Räuber seine Pistole auf die Beamten und drückte ab. Nachdem sich kein Schuß löste, konnten ihn die eingesetzten Kräfte überwältigen, zu Boden bringen und Handfesseln anlegen.

  Die Tatwaffe, eine Schreckschußpistole, die einer echten Schußwaffe täuschend ähnlich sieht, das geraubte Geld und die verwendete Maskierung konnten sichergestellt werden.

  Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 29jährigen Asylbewerber aus Äthiopien, der sich seit 1994 in Deutschland aufhält und zuletzt in Nürnberg wohnhaft war.

  Dank vieler aufmerksamer Passanten, die sich der Polizei sofort als Zeugen zur Verfügung gestellt haben, konnte der Tatablauf in kurzer Zeit nachvollzogen werden.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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