Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (475) Pkw von Triebwagen erfasst - drei Tote

        Schwabach (ots) - Am Mittwoch, den 13.03.2002, gegen 09.45 Uhr,
kam es auf einem unbeschrankten Bahnübergang bei Langlau-Rehenbühl,
Gemeinde Pfofeld, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und
einem Triebwagen der Deutschen Bahn, bei dem die drei Pkw-Insassen
getötet, der Triebwagen-Führer, sowie zwei der fünf Fahrgäste leicht
verletzt wurden.

  Ein 29-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Bereich Gunzenhausen befuhr
zunächst einen parallel zur Bahnlinie verlaufenden Weg. In Höhe des
dortigen unbeschrankten, jedoch mit roten Warnlichtern gesicherten
Bahnübergangs, bog er nach links ab, um den Bahnübergang zu
überqueren. Dabei übersah er offensichtlich einen in gleicher
Richtung, Richtung Gunzenhausen fahrenden Triebwagen der Deutschen
Bahn. Obwohl der Triebwagenführer eine Notbremsung einleitete,
konnte er nicht mehr vermeiden, dass der Triebwagen den Pkw frontal
auf der Fahrerseite erfasste und ihn ca. 240 Meter mit schleifte.
Dabei wurden der Fahrer, sowie seine 27-jährige Ehefrau im Pkw
eingeklemmt und tödlich verletzt. Das 2 ½-jährige Kleinkind der
Familie, das auf dem Rücksitz hinter dem Beifahrersitz saß, konnte
zunächst mit schweren Verletzungen geborgen und mit dem
Rettungshubschrauber ins Südklinikum Nürnberg eingeliefert werden.
Dort verstarb es kurze Zeit darauf.

  Der 40-jährige Triebwagenführer wurde mit einem Schock ins
Krankenhaus eingeliefert. Zwei der fünf Fahrgäste, eine 58-jährige
und eine 44-jährige Frau, wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

  An der Unfallstelle waren die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen und
das Technische Hilfswerk Gunzenhausen eingesetzt. Zur Ermittlung der
Unfallursache wurden ein Gutachter sowie Angehörige des
Eisenbahnbundesamtes hinzugezogen.

  Die Eingleisige Bahnverbindung zwischen Pleinfeld und Gunzenhausen
musste für mehrere Stunden gesperrt werden.          Über die Höhe des
Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor, dürften jedoch nach
ersten Erkenntnissen mehrere 10.000 Euro betragen.

  Die Insassen des Triebwagens wurden mit Taxen weiterbefördert.






ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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