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POL-MFR: (2016) Vorsicht, lassen Sie Ihr Bankkonto nicht plündern!

Nürnberg (ots) - Dass hinter einem Konto-Update auch eine Betrugsabsicht stecken kann, musste vor Kurzem eine Nürnbergerin leidvoll erfahren. Die Kriminalpolizei warnt.

Das Opfer erhielt den Telefonanruf einer angeblichen Bankmitarbeiterin mit dem Ansinnen, dass ein "Konto-Update" mittels EC-Karte und TAN-Generator durchzuführen sei. Die Geschädigte folgte den Anweisungen der Anruferin, die von einem Festnetzanschluss mit unterdrückter Rufnummer kommunizierte.

Die unbekannte Betrügerin gab an, dass aufgrund der Umstellung im Februar 2014 auf das so genannte SEPA-Verfahren ein Konto-Update durchgeführt werden müsse. Dazu sollte das Opfer seinen TAN-Generator mit der dazugehörigen EC-Karte aktivieren. Anschließend wurden Daten, wie zum Beispiel IBAN, BIC und ein "Testbetrag" durchgegeben. Infolgedessen erschien auf dem TAN-Generator eine TAN-Nummer, die notwendig ist, um eine Überweisung abzuschließen. Diese TAN-Nummer wurde durch die Geschädigte an die unbekannte Anruferin durchgegeben.

Abschließend erfolgten weitere Anweisungen, dass die Geschädigte nun das Online-Banking ca. drei Stunden nicht benutzen darf. Nach dieser Zeit sollte ein weiterer Anruf durch einen Bankmitarbeiter erfolgen, der die Umstellung nochmals auf Richtigkeit überprüft.

Nach dem Anruf musste das Opfer feststellen, dass vom Konto ein Betrag in Höhe von mehr als 7.000 Euro abgebucht und auf ein ausländisches Bankkonto überwiesen worden war.

Die Nürnberger Kriminalpolizei warnt deshalb vor dieser Betrugsmasche. Niemals sollte man auf derartige Anrufe reagieren. Die Banken führen per Telefon keine so genannten Konto-Updates durch. Außerdem sollen keine "Testüberweisungen" auf unbekannte Konten durchgeführt werden.

Peter Schnellinger/n

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