Polizeiinspektion Harburg

POL-WL: ++ Versuchter Raub einer Geldbörse ++ Einbrecherfahnder stießen auf Verdächtige ++ Polizei warnt vor Taschendieben ++ Polizei warnt vor Scheckbetrügern u.a.

Buchholz (ots) - ++ Versuchter Raub einer Geldbörse

Winsen. Im Bereich der Straße An der Kleinbahn ist es am Montag kurz nach 21 Uhr zu einem versuchten Raub durch vier unbekannte männliche Täter gekommen. Ein 23-jähriger Amelinghausener wurde von den Tätern plötzlich von hinten angegriffen. Die Männer hatten es offensichtlich auf das Portemonnaie des Opfers abgesehen.

Der 23-Jährige setzte sich zur Wehr und konnte den Raub seiner Geldbörse schließlich verhindern. Allerdings wurde er bei der Tat leicht verletzt. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Eine sofort angesetzte intensive Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Die Polizei sicherte Spuren, die nun ausgewertet werden sollen.

Beschrieben werden die Täter als dunkel bekleidet. Sie trugen jeweils eine Kapuze und sollen alle vier zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Bei der Tat hatten sie Handschuh an, bei einem der Gesuchte bemerkte der Geschädigte Springerstiefel. Sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen Tätern oder zur Tat nimmt der Kriminalermittlungsdienst in Winsen unter der Rufnummer 04171-7960 entgegen.

++ Einbrecherfahnder stießen auf Verdächtige

Hittfeld. Bei einer gezielten Streife zur Verhinderung von Einbrüchen stießen Beamte der Hittfelder Wache am Montag kurz nach 12 Uhr Mittags auf vier verdächtige Personen aus dem Raum Hamburg, die der Polizei samt und sonders gut bekannt sind. Sie fuhren mit einem Citroen Jumper durch ein Wohngebiet und gaben gegenüber den kontrollierenden Beamten an, dass sie einen Onkel besuchen wollen. Weitere Nachfragen führten zu Ausflüchten.

Erfolgreicher waren die Beamten, nachdem sie ihr Fahndungssystem befragten: Gegen einen 24-jährigen Mitfahrer bestand ein Haftbefehl und eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft, ein weiterer 28-jähriger Insasse war gleich drei Mal zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

++ Autofahrer unter Drogeneinfluss verstößt gegen zahlreiche Vorschriften

Winsen. Bei einer Verkehrskontrolle eines Opel Calibra mit niederländischem Kennzeichen stießen Beamte der Winsener Wache am Montagabend um 21.40 Uhr gleich auf eine ganze Reihen von Gesetzesverstößen. Zunächst einmal stellten die Beamten fest, dass der 21-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis stand, wie ein Schnelltest ergab.

Einen Führerschein konnte der junge Mann nicht nur nicht vorweisen, er hat auch keinen, fanden die Ordnungshüter heraus. Die Kennzeichen an dem Fahrzeug gehören an einen ganz anderen Wagen und infolge dessen bestand weder Versicherungsschutz, noch war das Fahrzeug versteuert.

++ Audi A 4 aus Parkbucht gestohlen

Neu Wulmstorf. Unbekannte Autodiebe haben in der Nacht zu Montag einen schwarzen Audi A 4 aus einer Parkbucht an der Fischbeker Straße in Neu Wulmstorf entwendet. Wie die Täter das verschlossene Auto mit dem Kennzeichen WL-DR 2801 stahlen, ist derzeit noch unbekannt. Der Wagen hat einen Wert von rund 8000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neu Wulmstorf unter der Rufnummer 040-70013860 entgegen.

++ Polizei fahndet nach Tageswohnungseinbrechern

Marschacht-Oldershausen. Einbrecher versuchten am Montag zwischen 15 und 18 Uhr zunächst die Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Kastanienallee aufzubrechen. Als ihnen das nicht gelang, schlugen sie den Glaseinsatz der Tür im rückwärtigen Bereich ein und durchsuchten danach die Wohnung. Derzeit ist noch unsicher, ob die Einbrecher etwas mitnahmen, allerdings entstand Schaden in Höhe von circa 1000 Euro.

Die Tatortgruppe der Polizei aus Buchholz konnte vor Ort Spuren sichern, die nun ausgewertet werden. Tipps zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizeistation in Marschacht unter der Telefonnummer 04176-7700 oder die Polizei Winsen (Tel. 04171-7960) entgegen.

++ Polizei warnt vor Taschendieben

Hittfeld. Am letzten Donnerstag kam es kurz nach 14 Uhr im Aldi-Markt in Hittfeld zu einem Geldbörsen-Diebstahl. Ein 80-jähriger Kunde hatte seine Waren an der Kasse noch aus seinem Portemonnaie bezahlt und dieses eingesteckt. Kurz danach stellte er das Fehlen der Geldbörse fest. Dabei entstand ein Schaden von über 200 Euro. Wie genau der Diebstahl ablief konnte der Geschädigte den Beamten der Polizei in Hittfeld nicht sagen. Vermutlich griffen die Taschendiebe in einem unbemerkten Moment zu.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor den Taschendieben, die gern im Bereich von Supermärkten im Landkreis ihr Unwesen treiben. Der Tipp der Beamten: Seien Sie aufmerksam, ein gesundes Misstrauen bewahrt vor Schäden. Geld, Ausweispapiere und andere Wertgegenstände sollten direkt am Körper getragen werden. Taschen sollten fest in der Hand gehalten und nicht aus den Augen gelassen werden. Weder der Einkaufswagen, noch der Kinderwagen sind ein geeigneter Aufbewahrungsort.

Einige der bekannten Tricks von Taschendieben:

   - Drängel- oder Rempeltrick: Beim Einsteigen in den Bus oder in 
     der Schlange an der Kasse stolpert jemand, bückt sich oder 
     bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer abgelenkt ist, greift
     ein zweiter Täter in die Jacke, Tasche oder den Rucksack. 
   - Zettel-Trick: Jemand fragt nach dem Weg, hält einen Stadtplan 
     oder eine Sammelliste vor oder bittet - etwa auf Bahnhöfen - ihn
     an einen Fahrplanaushang oder Stadtplan zu begleiten. Während 
     sich die potentiellen Opfer orientieren und abgelenkt sind, 
     plündern Mittäter die Tasche. 
   - Wechsel-Trick: Die Täter wollen eine Münze zu wechseln. Während 
     die Opfer das Münzfach Ihrer Geldbörse öffnen, lenkt der Täter 
     Sie ab, zeigt auf das gewünschte Kleingeld oder irritiert 
     anderweitig. Dabei stiehlt er die Banknoten aus dem 
     Geldscheinfach. 
   - Klecker-Trick: Es wird "versehentlich" mit Ketchup, Eis oder 
     einer Flüssigkeit auf die Kleidung des Opfers gekleckert; beim 
     wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das Geld aus der 
     Tasche. 

++ Polizei warnt vor Scheckbetrügern

Hittfeld. Der Trick ist einfach. Die Geschädigten verkaufen einen Gegenstand über einen Kleinanzeigenmarkt. Auch bei Fahrzeugangeboten wird er gern angewandt. Aus dem Ausland meldet sich ein Kaufinteressent, der eine schnelle Zahlung avisiert. Im vorliegenden Fall am Montag im Bereich Hittfeld 500 Euro für ein Musikinstrument.

Der Verkäufer erhält nun einen Scheck über die fünffache Summe, 2500 Euro. Er zahlt den Scheck auf sein Konto ein, erhält aber kurz danach einen erneuten Anruf des Käufers. Der Scheck sei versehentlich zu hoch ausgestellt worden, ob die überzähligen 2000 Euro bitte auf das Käuferkonto zurückgezahlt werden können. Der gutgläubige Verkäufer des Instruments kann das gut nachvollziehen und überweist sofort zurück.

Aber: Nach zehn Tagen platzt der Scheck des Betrügers, die Summe von 2500 Euro wird von der Bank zurück gebucht. Ein finanzieller Schaden von 2000 Euro ist entstanden. Die Täter sitzen im Ausland und können dort so gut wir gar nicht ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Daher hilft nur eins: Überhöhte Schecks auf keinen Fall annehmen und keine Rücküberweisungen vornehmen. Das Geld wäre unwiederbringlich verloren, weiß die Polizei zu berichten. Daher sollte man von solchen Geschäften mit dem Ausland eher die Finger lassen, bittet die Ermittler.

Rückfragen bitte an:

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Detlev Kaldinski

Telefon: 04181/285-0
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