Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Messerstichopfer überlebt nur knapp

    Hildesheim (ots) - Alfeld / Leine  (clk.) Bereits am Samstagnachmittag, 05.11.2005, um 16.45 Uhr, kam es in Alfeld in der Hannoverschen Straße zu einer schweren Straftat, bei der das Opfer durch einen Messerstich erheblich verletzt worden ist.  Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hildesheim ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Soweit der Sachverhalt bislang wegen teils auch widersprüchlicher Aussagen abzuklären war, hatte sich folgendes zugetragen: Bereits am Vormittag hatten das spätere Opfer, ein 30-jähriger aus dem Ortsteil Warzen, und sein Bekannter, der spätere Täter, ein 54-jähriger aus Alfeld, gemeinsam gezecht. Nachdem das Bier ausgegangen war, gingen beide in die Stadt und holten Nachschub. Der 30-jährige, der das Bier bezahlt hatte, nahm dieses dann zunächst mit nach Hause, weil er etwas essen wollte. Schon zu diesem Zeitpunkt war der Alfelder nicht damit einverstanden, selbst ohne Bier nach Hause gehen zu müssen. Etwa gegen 16.45 Uhr kehrte der 30-jährige zurück zur Wohnung  seines Bekannten nach Alfeld . Nachdem  er an der Wohnungstür geklingelt hatte, wurde diese geöffnet.  Sich direkt gegenüberstehend, stach der Alfelder völlig unvermittelt und ohne Vorwarnung mit einem Messer, das die Polizei bislang nicht finden konnte, ein Mal auf sein Opfer ein. Der Messerstich ging nur knapp am Herzen vorbei. Das Opfer konnte sich noch auf die Straße flüchten und sich auf die Bank einer nahe gelegenen Bushaltestelle der Hannoverschen Straße setzen. Hier wurde der blutende Mann von Zeugen gesehen, die dann den Rettungsdienst und die Polizei informierten. Täter und Opfer standen unter Alkoholeinwirkung. Der Warzener wurde in der Leineberglandklinik in Alfeld notoperiert. Inzwischen ist er außer Lebensgefahr. Der Beschuldigte macht bei der Polizei keine Aussage zum Sachverhalt. Das Amtsgericht Alfeld erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt, insbesondere zu dem, was sich im Bereich der Bushaltestelle zugetragen hat, geben können. Hinweise werden unter Telefon 05121-939115 oder 05181-9116-115 angenommen.


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