Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht PP Frankfurt vom 14.9.2004

Frankfurt (ots) - 040914 – 1008 Frankfurt-Bornheim: Tankstelleneinnahmen geraubt Am Montag, den 13. September 2004, gegen 12.40 Uhr brachte eine 45- jährige Tankstellenangestellte die Wochenendeinnahmen zu ihrer Bank. Mit einem Taxi fuhr die Frau zur Ecke Saalburgstraße/Berger Straße, wo sie an der dortigen Bushaltestelle das Taxi verließ, um die letzten Meter zur Bank zu Fuß zu gehen. In der Berger Straße wurde sie dann von einem Unbekannten angerempelt. Gleichzeitig entwendete ihr der Täter die weiße Plastiktüte, in der sich das Bargeld in Höhe von 37.000,-- € befand. Sie sah einen Mann mit nackenlangen, dunklen Haaren und Jeans davonlaufen. Von der Bank aus verständigte sie den Polizeinotruf. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die Polizei bittet Zeugen, die das Entreißen der Tüte bzw. eine oder mehrere verdächtige Personen in der Nähe der Bank beobachtet haben, sich mit ihr unter den Rufnummern 069-75551408 oder 069-75554210 in Verbindung zu setzen. (Manfred Füllhardt/-82116) 040914 – 1009 Frankfurt-Seckbach: Brand mehrerer Mülltonnen Am Dienstag, den 14. September 2004, in der Zeit zwischen 01.55 Uhr und 02.10 Uhr gerieten in Seckbach insgesamt neun Mülltonnen in Brand. Im einzelnen betraf dies sechs Mülltonnen in Höhe des Hauses Zentgrafenstraße 26, zwei Großraummülltonnen in Höhe des Hauses Atzelbergstraße 80 sowie einen Altkleidercontainer vor dem Haus Nr. 88. Die Brandursachenermittlung dauert zur Zeit noch an, von Brandstiftung ist jedoch auszugehen. Die Polizei bittet daher Zeugen, die im vorgenannten Zeitraum und an den genannten Örtlichkeiten verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit ihr unter den Telefonnummern 069-755-52208 bzw. 755-54210 in Verbindung zu setzen. (Manfred Füllhardt/-82116) 040914 – 1010 Stadtgebiet Frankfurt: Vorsicht an Geldautomaten ! – Unbekannte spähen Kartendaten durch Vorsatzgeräte an Geldautomaten aus Das zuständige Fachkommissariat K 33 mahnt aus gegebenen Anlass zur erhöhten Vorsicht beim Geldabheben an Bankautomaten. Am vergangenen Wochenende hatten zwei Kunden einer Sparkassenfiliale in der Großen Bockenheimer Straße festgestellt, dass der zur Straße hin installierte Geldautomat von unbekannten Tätern durch das unauffällige Anbringen eines elektronischen Vorsatzgerätes manipuliert worden war. Die Täter hatten zum Zwecke des Ausspähens von Kartendaten das Gerät am Kartenschacht angebracht, das die ausgelesenen Daten per Funk – wahrscheinlich auf ein Laptop – übertrug. Ferner war an dem Geldautomat – seitlich über der Tastatur – ein Prospektbehälter angebracht worden, in dem unauffällig eine Minikamera untergebracht war. Mit dieser konnten die eingegebenen PIN der Kunden aufgezeichnet werden. Hierdurch versetzten sich die Täter in die Lage, die ausgespähten Daten auf sogenannte „White Plastics“ zu übertragen und die Karten mit PIN an Geldautomaten im Ausland einzusetzen. Da bisher der Umfang und der Zeitraum der Ausspähaktion noch nicht ermittelt werden konnte, wurden vorsorglich eine Reihe von Kundekarten gesperrt. Durch den Einsatz gefälschter Karten im Ausland sind nach bisher vorliegenden Erkenntnissen bereits Schäden entstanden. Bei den Tätern dürfte es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um eine reisende rumänische Tätergruppe handeln, die vorwiegend an Wochenenden agiert und auch schon in Nordrhein-Westfalen aufgetreten ist. Verhaltenstipps der Polizei: Ø Auf Veränderungen im Bereich der Geldautomaten achten. Bei entsprechenden Feststellungen umgehend die nächste Polizeidienststelle verständigen oder per Notruf 110 die Polizei alarmieren. Ø Die PIN unbedingt nicht sichtbar eingeben. (Karlheinz Wagner/ -82115) 040914 – 1011 Niederursel: Festnahme von Marihuanadealern – Sicherstellung von etwa 350 Gramm Marihuana – Schließung eines Döner- Ladens Gut reagiert haben am vergangenen Montag Beamte der Bereitschaftspolizei sowie ein Beamter des 14. Polizeireviers, als sie im Bereich des Hammarskjöldringes Personen beobachteten, die ihnen verdächtig vorkamen und mutmaßten, dass dort gerade ein Rauschgiftdeal vollzogen wurde. Als die Beamten zur Kontrolle schritten, flüchteten die Beteiligten, allerdings konnten sie einen Beschuldigten stellen und festnehmen. Es handelt sich bei ihm um einen 17-jährigen Frankfurter. Der junge Mann führte in einer Plastiktüte 67 kleine Tütchen mit insgesamt rund 130 Gramm Marihuana mit sich. Gegenüber Beamten des 14. Reviers machte der Beschuldigte Angaben zu seinem Lieferanten, dem Betreiber eines Döner- Imbissstandes in der Thomas-Mann-Straße. Der 17-Jährige erzählte ferner, dass der Imbissbetreiber eigentlich nur Cannabis verkaufe, Essbares gäbe es bei ihm kaum. Also kam, was kommen musste. Beamte des zuständigen Fachkommissariates suchten die Imbissbude auf und trafen dort den 33-jährigen Betreiber aus Frankfurt sowie einen 23- jährigen Mann, ebenfalls aus Frankfurt, an. Letztgenannter hatte ein gleiches Tütchen mit etwa 2,4 Gramm Marihuana bei sich, wie zuvor bei dem 17-Jährigen sichergestellt wurde. Im Imbisstand selbst fanden die Ermittler einen Beutel mit über 200 Gramm Marihuana. Etwa 920 Euro sowie ein Handy stellten sie bei dem 23-Jährigen sicher. Die Männer wurden festgenommen. In der Kasse des Ladens befand sich wohl der Wochenendumsatz in Höhe von 10 Euro. Auf dem Drehspieß des Döner-Standes war nichts. Essbares war nirgendwo zu finden, was das Betreiben eines Döner-Imbissstandes rechtfertigte. Aus diesem Grunde wurde der Stand auch geschlossen und versiegelt sowie das Ordnungsamt über die Maßnahme informiert. Die Festgenommenen wurden mangels Haftgründen nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. (Karlheinz Wagner/ -82115). Bereitschaft: Manfred Feist, Tel. 069/50058820 oder 0177/2146141 ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt Rückfragen bitte an: Pressestelle Polizei Frankfurt Pressestelle Telefon: 069 / 755 82 110 Fax: 069 / 755 82 109 Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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