Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 020924 Pressemitteilungen der Polizei Frankfurt am Main, Pressestelle

POL-F: 020924 Pressemitteilungen der Polizei Frankfurt am Main, Pressestelle
Zu Meldung Nr. 1005. Manfred Vonhausen

    Frankfurt (ots) - Pressebericht vom 24. September 2002

  020924 - 1005 In eigener Sache: Manfred Vonhausen neuer Polizeisprecher.

  Kriminalhauptkommissar Manfred Vonhausen (48) verstärkt ab sofort das Team der Polizeipressestelle Frankfurt am Main.

  Der Bad Vilbeler, der seinen Beruf von der Pike auf gelernt hat, bringt sowohl umfangreiches Fachwissen als auch ein großes Maß an Berufserfahrung mit, - beides unverzichtbare Voraussetzungen für medienbezogene Öffentlichkeitsarbeit einer modernen Großstadtpolizei.

  Nach erfolgreicher Ausbildung bei der Hessischen Bereitschaftspolizei trat Vonhausen am 1.11.1978 seinen Dienst als "Schutzmann" bei der Polizeistation Bad Vilbel an. Nach neun erlebnisreichen Jahren im Streifendienst wechselte er nach Frankfurt am Main zur Kriminalpolizei und bearbeitete nach Abschluß seiner Ausbildung zum Kriminalisten zunächst Betrugsdelikte. Zwischen 1989 und 1992 absolvierte er erfolgreich das Studium an der Verwaltungsfachhochschule und stieg in den gehobenen Dienst der Polizei auf. In den folgenden fünf Jahren führte Manfred Vonhausen schwerpunktmäßig und mit Erfolg bundesweite Ermittlungen gegen internationale Müllverschieber, bis er im Jahre 1997 zur Einsatz-Abteilung des Frankfurter Polizeipräsidiums wechselte und hier mitverantwortlich für die Planung und Erstellung von Konzepten zur Kriminalitätsbekämpfung in der Mainmetropole zeichnete.

Am 16.September 2002 trat Manfred Vonhausen (siehe beigefügtes Foto) seinen Dienst als Polizeisprecher auf der Pressestelle an. Er wird den Medien künftig unter der Durchwahl 755-82112 als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. (Peter Öhm/-82100)

  020924 - 1006 Frankfurt-Bahnhofsgebiet: Internetbetrüger festgenommen.

  Einen 57jährigen Internetbetrüger, der in den vergangenen Monaten in mehr als fünfzig Fällen ahnungslose Internet-Kunden um ihr Geld erleichtert hatte, konnten die Beamten des Betrugskommissariates K 32 am Montagnachmittag festnehmen.

Dem  gebürtigen Jenaer war es immer wieder  gelungen, Wohnsitzlose aus einem Übergangswohnheim im Frankfurter Bahnhofsgebiet dazu zu überreden, ihm Kontovollmacht bei verschiedenen Bankinstituten zu erteilen. Unter seinen eigenen  bzw. unter den Personalien der "gefälligen" Kontoinhaber gab der 57jährige dann bei einem bekannten Internet-Auktionshaus  Annoncen auf und bot hochwertige

  Gegenstände wie Computer, Uhren und Sammlerstücke zur Versteigerung an. Die Gegenstände waren natürlich nicht vorhanden.

  Wenn ein Interessent den Zuschlag für den begehrten Gegenstand erhalten hatte, mußte er den Versteigerungsbetrag auf ein Konto überweisen, für das der 57jährige Vollmacht hatte. Auf diese Art und Weise ergaunerte er sich nach Erkenntnissen der Ermittler im Laufe der vergangenen Monate rund 50.000,-- €, die er durch aufwändigen Lebensstil auch größtenteils wieder ausgab. Im Rahmen der Vermögensabschöpfung konnten die Kriminalisten auf zwei seiner Zugriffs-Konten noch rund 15.000,-- € sichern.

  Die laufende Fahndung nach dem wohnsitzlosen Jenaer gestaltete sich äußerst schwierig, da er in ständig wechselnden Hotels im gesamten süddeutschen Raum übernachtete. Als aber am Montagnachmittag der Hinweis einging, daß er sich zur Zeit bei einer Sozialstation in Frankfurt aufhalte, klickten wenig später die Handschellen. Auf Grund eines sofort erlassenen Haftbefehles wegen fortgesetzten Betruges verfügt er inzwischen auch wieder über einen "festen Wohnsitz" in Darmstadt-Weiterstadt.

Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang vor allzu sorglosem Umgang mit "Geschäftspartnern" im Internet. Über Anbieter bei Internet-Auktionshäusern sollten vor verbindlichen Kaufzusagen Bewertungen eingeholt bzw. die  Sicherheitshinweise des Auktionshauses beachtet werden. Hilfreich kann auch ein E-Mail-Kontakt zum Anbieter, ggf. auch ein Telefonat vor Kaufabschluß sein. (Manfred Feist/-82117)

  020924 - 1007 In eigener Sache: "City-Laden" am 26.09.2002 geschlossen!

  Die Beratungsstelle der Frankfurter Polizei, der sogenannte "City-Laden" (Telefon 069 - 285235) in der Braubachstraße 15 wird am Donnerstag, den 26. September 2002, aus betriebsinternen Gründen geschlossen bleiben. Am Freitag, den 27.09., in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, stehen ihnen die Berater wieder wie gewohnt zur Verfügung.(Manfred Füllhardt/-82116).

  Bereitschaftsdienst: Manfred Füllhardt, Telefon 06142-63319.


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

Digitale Pressemappe im Internet:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

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Fax: 069 / 755 82 109

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