Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 130601 - 479 Frankfurt-Innenstadt: Polizeieinsatz anlässlich Blockupy-Aufzug

Frankfurt (ots) - Der Demonstrationszug setzte sich gegen 12:20 Uhr vom Baseler Platz aus in Bewegung. Die Teilnehmerzahl liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

Bereits bevor sich der Aufzug in Bewegung setzte, fiel eine große Anzahl von selbstgebauten Schilden sowie das Tragen von Vermummungsgegenständen auf. Vereinzelt werden Rauchbomben gezündet. Der Leiter der Versammlung wird mehrfach auf dieses Verhalten hingewiesen und aufgefordert Einfluss auf die Versammlungsteilnehmer zu nehmen.

Auf dem Weg in Richtung Willy-Brandt-Platz nahm die Anzahl der Vermummten deutlich zu und es bildete sich ein mehrere hundert Personen umfassender sogenannter "Schwarzer Block". Diese, zum Teil mit Schutzkleidung ausgestatteten vermummten Personen, führten an den Seiten des Blocks Seile, die sie entgegen der Auflagen miteinander verknüpft hatten. Daneben wurden verknotete Transparente an den Seiten mitgeführt, was ebenfalls gegen die Auflagen verstieß.

Nach mehrfachen erfolglosen Aufforderungen wurde der schwarze Block in der Hofstraße vom friedlichen Rest der Versammlung separiert. Den separierten Demonstranten wurde in Gesprächen angeboten, nach dem kontrollierten Ablegen der Vermummungsgegenstände und der verknoteten Transparente weiter an der Versammlung teilnehmen zu können.

Diese Angebote wurden abgelehnt. Deshalb wurden die Angehörigen des "Schwarzen Blocks" durch Polizeikräfte von den übrigen friedlichen Demonstrationsteilnehmern getrennt und in enger Abstimmung mit der Versammlungsbehörde von der Versammlung ausgeschlossen (Teilausschluss), um einen weiteren Demonstrationsablauf zu ermöglichen.

Einsatzkräfte der Polizei wurden dabei immer wieder angegriffen, so dass Pfefferspray und der Schlagstock eingesetzt werden musste.

Dem Leiter der Versammlung wurde mehrfach angeboten, seinen Aufzug auf der angemeldeten Strecke fortzusetzen und polizeiliche Hilfe bei der Zusammenführung der friedlichen Teilnehmer in Aussicht gestellt.

(Pressestelle Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Tel. 069-755 82110)

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