Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 080909 - 1042 Bahnhofsgebiet: 27. Drogenopfer

    Frankfurt (ots) - Am 08.09.2008, gegen 10.20 Uhr, suchte ein 44-Jähriger Türke aus Eschborn den Drogennotdienst in der Elbestraße auf. Bevor er sich anmelden konnte, brach er im dortigen Cafebereich zusammen und zog sich dabei eine kleine Kopfplatzwunde zu. Anwesende Ärzte kümmerten sich um den Mann, worauf er sich auch schnell erholte und danach in den Konsumraum ging, um Heroin zu rauchen, da er Entzugserscheinungen hatte. Nach dem Konsum ging er weg. Kurze Zeit später kam er wieder zurück, um sich ein neues Pflaster für seine Kopfwunde zu holen. Mit dem Pflaster ging er in den Sanitärbereich, wo er zusammenbrach. Die im Haus befindlichen Ärzte und ein verständigter Notarzt führten bei ihm Reanimationsmaßnahmen durch, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Der Geschädigte war hier als Drogenkonsument bekannt. Die Umstände lassen den Schluss zu, dass der 44-Jährige gesundheitlich stark angegriffen war. Der Heroinkonsum trug möglicherweise dazu bei, dass er verstarb. Genaueres muss eine Obduktion klären. Im Vorjahreszeitraum wurden 32 Drogentote in Frankfurt registriert. Die Ermittlungen dauern an.

    (Franz Winkler/069-755 82114)

    Rufbereitschaft hat Herr Winkler, Tel.: 0173/6597905


ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel)
Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905
Fax: 069 / 755-82009
E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de
Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm


 
 
 



Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: