Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 080503 - 0536 Bahnhofsgebiet: Blutige Auseinandersetzung unter Lateinamerikanern

Frankfurt (ots) - Noch unklar sind die Hintergründe einer blutigen Auseinandersetzung unter Lateinamerikanern, die sich am Sonntagmorgen im Frankfurter Bahnhofsgebiet ereignete. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hielt sich kurz nach 06.00 Uhr ein 35-jähriger gebürtiger Kubaner in einem Lokal in der Moselstraße auf. Plötzlich rannte er in ein gegenüberliegendes Lokal, bewaffnete sich mit einem Barhocker und startete einen Angriff. Ein etwa 25-jähriger mutmaßlicher Landsmann, der zurzeit flüchtig ist, setzte sich offenbar zur Wehr und fügte dem 35-Jährigen entweder mit einem Messer oder einer Flasche sehr schwere Verletzungen im Gesicht zu. Dabei wurden dem 35-Jährigen Teile der Lippe herausgeschnitten. Ein 27-jähriger Gast, der sich einmischte und den Streit schlichten wollte, erlitt Schnittwunden an der Hand. Unmittelbar nach Eingang der ersten Notrufe wurden starke Polizeikräfte zum Geschehensort entsandt, die die Lage zügig unter Kontrolle brachten und weitere Gewalttätigkeiten verhinderten. Der 25-jährige Kubaner erlitt auf Grund der zugefügten Schnittverletzungen einen starken Blutverlust. Als er seine Gesichtsverletzungen realisierte, bekam er einen regelrechten Tobsuchtsanfall. Dabei versuchte er, einem der eingesetzten Polizeibeamten die Dienstpistole aus dem Holster zu ziehen, was jedoch wegen der Holstersicherung und dem sofortigen Eingreifen weiterer Beamter misslang. Der Schwerverletzte tobte derart, dass ihm vorübergehend Handfesseln angelegt werden mussten. Sein bislang noch nicht identifizierter Kontrahent, der möglicherweise durch Schläge mit dem Barhocker ebenfalls Verletzungen davongetragen hat, war bei Eintreffen der Polizei bereits geflüchtet. Fahndungsmaßnahmen sind eingeleitet. Er wird beschrieben als etwa 25 Jahre alt, vermutlich lateinamerikanischer Herkunft, etwa 1,77 m groß, dünne Gestalt, hatte schwarze, nach hinten geflochtene Haare, trugt zur Tatzeit Blue Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit silbernen Streifen. Im Rahmen der Tatortabsuche fanden die Beamten ein Schlachtermesser, das bei der Tat verwendet worden sein könnte. Näheres wird die kriminaltechnische Untersuchung ergeben. Ermittlungen und Befragungen im Bereich des Tatortes führten bisher noch nicht zur Aufhellung des Tathintergrundes, nicht zuletzt deshalb, weil der betroffene Personenkreis, wie es das Einsatzprotokoll vermerkt, "durchwegs volltrunken" war. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. (Manfred Feist / 755-82110) ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am Main P r e s s e s t e l l e Adickesallee 70 60322 Frankfurt am Main Telefon: 069/ 755-00 Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel) Außerhalb der Arbeitszeit: 0173-6597905 Fax: 069 / 755-82009 E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm       Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: