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POL-SE: Uetersen - EG "Jugend" klärt Raub- und Einbruchsserie

    Uetersen (ots) - Der Ermittlungsgruppe "Jugend" in Pinneberg ist es gelungen, drei Überfälle in Uetersen Anfang des Jahres sowie zahlreiche Einbrüche in der Rosenstadt aufzuklären.

Den Ermittlern gelang es, eine 9-köpfige Tätergruppe zu ermitteln und umfangreich zu vernehmen.

Im Januar war es in Uetersen zu zwei Raubtaten auf Spielhallen in der Messtorffstraße und in der Reuterstraße gekommen, im März wurde eine weitere Spielhalle in der Straße "Großer Sand" überfallen.

Dabei waren die Spielhallenaufsichten von den Tätern zum Teil mit einer Schusswaffe und einem Schlagstock bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden. In einem Fall wurde die Aufsicht körperlich angegriffen und zur Herausgabe des Geldes gezwungen. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 19-jährigen Uetersener, welcher offenbar als Haupttäter fungierte.

Durch Zeugenhinweise, Videoaufzeichnungen, aber auch durch die Überprüfung Verdächtiger durch die örtliche Polizeistation gelang es der EG Jugend schließlich, nicht nur die drei Überfälle aufzuklären.

Vielmehr gelang es den Beamten auch, eine Vielzahl von Gullydeckel-Einbrüchen den neun Jugendlichen und Heranwachsenden zuzuordnen.

Dabei hatten die jungen Männer überwiegend in Uetersen, aber auch im benachbarten Tornesch die Scheiben mehrerer Geschäfte und Kioske eingeworfen.

Anschließend entwendeten sie Schmuck, Musikinstrumente, Brillen, Elektroartikel und Bargeld. Ein Geschäft war insgesamt viermal betroffen und ist inzwischen geschlossen.

Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass knapp 20 dieser Einbrüche auf das Konto der Jugendlichen und Heranwachsenden gehen.

Die bei den Einbrüchen erbeuteten Waren wurden schnell weiterverkauft. Die Ermittlungen zum Verbleib dauern noch an.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um Uetersener im Alter von 16 bis 21 Jahren, welche polizeilich bekannt und zum Teil vorbestraft sind.

Der 19-jährige Haupttäter wurde inzwischen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die übrigen warten auf ihre Gerichtsverfahren.

Da keine Haftgründe vorlagen hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe auf die Beantragung von Haftbefehlen verzichtet.

Der durch die Taten entstandene Schaden dürfte im sechsstelligen Bereich, etwa 200 000 Euro, liegen.


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