Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Umfangreiche Verkehrskontrollen und Widerstand nach Drogenfahrt- Rhein-Erft-Kreis

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - In der Zeit vom 04.06.2007  bis gestern (10.06.07) führten Beamte der Rhein-Erft-Kreises Verkehrskontrollen durch. Die Kontrollen wurden gezielt durchgeführt, um berauschte Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer zu entdecken. Dieser Personenkreis verursacht nach wie vor einen erheblichen Anteil von Verkehrsunfällen mit Personen- und Sachschäden. Insgesamt wurden 1284 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Bei 87 von ihnen wurden Drogenschnelltests und Atemalkoholanalysen durchgeführt. Vier Führerscheine wurden beschlagnahmt beziehungsweise sichergestellt, sieben Blutproben entnommen. Vier Strafanzeigen und dreizehn   Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden vorgelegt. Den Fahrern drohen neben der Geldbuße oder der Geldstrafe, Fahrverbot oder Entzug der Fahrerlaubnis.

    Ein Verkehrsteilnehmer fiel den Beamten gestern unmittelbar vor der Polizeiwache Nord in Bergheim auf. Gegen 17.10 Uhr bog er verbotswidrig in die Schützenstraße ein. Er wurde kontrolliert und dabei konnte festgestellt werden, dass er nach eigenen Angaben Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Beamten baten ihn, sie zu Fuß zur 100 Meter entfernt liegenden Wache zu begleiten, um dort den Drogentest durchführen zu können. Dies tat der 24-jährige Mann aus Elsdorf auch. Er riss sich von den begleitenden Beamten beim Anblick der Wache los. Flüchtete kurz ein Stück und versuchte über ein Absperrgitter am Gebäudeeingang zu springen. Dabei blieb er hängen und stürzte auf den Rücken. Sprang wieder auf und trat und schlug von da an auf die Beamten ein. Er wurde mit körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt in die  Wache gebracht. Der Drogenkonsum wurde durch den nun durchgeführten Test bestätigt. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Anzeigen  gefertigt, unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Der Mann unterlag Stimmungsschwankungen während der ganzen Zeit, offensichtlich durch die Drogen hervorgerufen. Er wurde durch herbeigerufenen Familienmitglieder beruhigt und konnte später in deren Obhut übergeben werden.


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