Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu Schulbeginn - Bilanz Rhein-Erft-Kreis

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - "Schule hat begonnen" hieß am 23.8.2005 auch für die Schülerinnen und Schüler des Rhein-Erft-Kreises. Darunter befanden sich auch viele Erstklässler, die ab diesem Zeitpunkt besonders den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt sind.

    Ein wenig statistisches Zahlenmaterial:

    In den ersten sieben Monaten dieses Jahres waren im Rhein-Erft-Kreis 102 Kinder als Fußgänger oder Fahrradfahrer an Verkehrsunfällen beteiligt. Darüber hinaus wurden 29 Kinder bei Unfällen verletzt, die als Mitfahrer in beteiligten Autos gesessen hatten. Die Zahl der Kinder, die auf dem Schulweg an Verkehrsunfällen beteiligt waren, ist von 33 (in 2004) auf 29 gefallen. Diese Entwicklung ist erfreulich, die Zahl aber dennoch zu hoch.

    Zur Hebung der Verkehrssicherheit von Kindern zu Schuljahresbeginn 2005 hat die Polizei des Rhein-Erft-Kreises daher in der Zeit vom 23.8. bis 2.9.2005 gezielte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durchgeführt. Das Ergebnis stellt sich wie folgt dar:

    - Geschwindigkeitsüberwachung auf Schulwegen mittels Radar und Laser

    Insgesamt wurden 2 595 Fahrzeuge überprüft. Hierbei wurden 335 Verstöße festgestellt, die in 291 Fällen mit einem Verwarngeld sanktioniert wurden. Gegen weitere 44 Verkehrsteilnehmer musste in diesem Zusammenhang eine Ordnungswidrigkeitanzeige erstattet werden.

    Unrühmlicher Spitzenreiter war bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ein Autofahrer (46) auf der Kreuzstraße in Hürth, der dort mit 57 Stundenkilometern unterwegs gewesen war.

    Bei zulässigen 50 km/h war auf der Euskirchener Straße ein 25-jähriger Autofahrer mit gefahrenen "100" doppelt so schnell unterwegs.

    - Benutzung von Rückhalteeinrichtungen beim Transport von Kindern in Fahrzeugen

    Hier wurden insgesamt 210 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt, davon 44 bei Kindern.

    Die Einsatzkräfte waren erstaunt, dass noch immer Kinder unangeschnallt in Fahrzeugen transportiert werden.

    - Beachtung des Vorrangs von Schulkindern an Fußgängerüberwegen

    An insgesamt 56 Kontrollstellen wurden neun Verstöße von Fahrzeugführern gegenüber Fußgängern festgestellt.

    - Schulwegtrainings

    In den ersten beiden Schulwochen haben Polizeibeamte mit 71 "ersten Klassen" den Schulweg trainiert.

    -Kontrolle von Schulbussen

    Bei 24 kontrollierten Bussen trafen die Einsatzkräfte einen Fahrer (42) an, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung war.


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