Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Zwei schwere Verkehrsunfälle - Hürth

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Bei den Unfällen gab es gestern Abend drei schwer- und einen leichtverletzten Menschen. Die beiden Unfälle sind auf tragische Weise miteinander verbunden.

Am Mittwochabend (21. März) um 19:40 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Efferener Straße/Hermülheimer Straße. Dabei wollte ein 21-Jähriger mit seinem PKW von der Efferener Straße (nach eigenen Angaben bei Gelblicht der Ampel) nach links in die Hermülheimer Straße abbiegen. Ein weißer PKW befuhr die Efferener Straße aus Richtung Otto-Maigler-See in Richtung Efferen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Fahrer diese PKW (43) und sein 15-jähriger Sohn wurden schwer verletzt und in eine Universitätsklinik gebracht. Der 21-Jährige wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung verlassen konnte. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Der Zusammenhang zum zweiten Verkehrsunfall beruht auf der Tatsache, dass einer der Schwerverletzten in dem Rettungswagen war, der an dem nun dargestellten zweiten Unfall beteiligt war.

Der Rettungswagen (Fahrer 31 Jahre) fuhr als drittes Fahrzeug im Konvoi mit einem Notarztwagen und einem weiteren Rettungswagen. An allen drei Fahrzeugen waren nach Zeugenangaben Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. Sie fuhren gegen 20:10 Uhr auf der Efferener Straße in Richtung Horbeller Straße. Für sie galt an der Ampel Rotlicht - vor der Kreuzung mit der Horbeller Straße. Auf der Horbeller Straße stand aus Richtung Stotzheim eine 84-jährige Autofahrerin. Sie ließ die beiden ersten Fahrzeuge (einen Rettungswagen und eine Notarztwagen) durch, fuhr an und prallte gegen den dahinter fahrenden Rettungswagen. Die 84-Jährige kam ins Krankenhaus. Der im Rettungswagen befindliche Patient wurde mit einem anderen Rettungswagen weiter zur Universitätsklinik transportiert. Ob er sich bei dem zweiten Unfall weitere Verletzungen zuzog, ist unbekannt.

Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Bei beiden Unfällen entstand ein Gesamtsachschaden von mindestens 45.000 Euro. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlung aufgenommen.

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