Storys aus Stuttgart,

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  • 27.09.2016 – 20:40

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: zu Stromtrassen

    Stuttgart (ots) - Wenn 2022 die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, besteht die ernste Gefahr von Engpässen. Darüber breitet die Politik den Mantel des Schweigens. Die Netzbetreiber folgen mit der Ansage, möglichst viele Erdkabel zu verlegen, dem Auftrag der Regierung. Dabei kommt aber zu kurz, dass Erdkabel nicht nur unverhältnismäßig teuer sind. Bezahlen müssen das die Stromkunden. Übersehen wird auch, dass ...

  • 27.09.2016 – 19:17

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: zu Erdkabeln/Energiewende

    Stuttgart (ots) - Die Netzbetreiber folgen mit der Ansage, möglichst viele Erdkabel zu verlegen, dem Auftrag der Regierung. Dabei kommt aber zu kurz, dass Erdkabel nicht nur unverhältnismäßig teuer sind. Bezahlen müssen das die Stromkunden. Übersehen wird auch, dass sich die Erdverkabelung aus technischen Gründen nicht für jede Stromautobahn eignet. In vielen Fällen wird es ohne Überlandleitungen nicht gehen, ...

  • 26.09.2016 – 22:56

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Sexismus-Debatte

    Stuttgart (ots) - Es gibt zwei Möglichkeiten zu reagieren. Man kann, ähnlich wie vor Jahren bei der Causa Brüderle, viel Zeit damit zubringen, die Angaben der Frau anzuzweifeln, vielleicht auch gleich die Glaubwürdigkeit der Person. Tatsächlich gibt es Gründe für diese Reaktion. Denn es bleiben Fragen offen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich mancher Vorwurf nicht beweisen und nicht widerlegen lässt - ...

  • 26.09.2016 – 21:42

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: zur Situation in Aleppo/Syrien

    Stuttgart (ots) - Es gibt keine westliche Strategie, die Zivilisten in Syrien vor der Waffengewalt von Damaskus zu schützen. Die Weichen dafür wurden vor drei Jahren gestellt, als sich Präsident Barack Obama nach den Giftgasattacken nicht entschließen konnte, Angriffe gegen das Assad-Regime zu fliegen. Wer aber nicht bereit ist, syrische Kampfflugzeuge vom Himmel zu holen, kann auch die Zivilbevölkerung nicht gegen ...

  • 25.09.2016 – 19:51

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Die EU-Flüchtlingspolitik ist hilflos

    Stuttgart (ots) - In der Flüchtlingspolitik setzt die EU immer stärker auf Abschreckung. (...) Auch der Wunsch, weitere Rückführungsabkommen nach dem Vorbild der Türkei abzuschließen, besteht seit Langem. Kanzlerin Angela Merkel und die gesamte CDU-Führung setzen auf diese Karte. Deren Kalkül: Deutschland zahlt an Länder wie Ägypten, Afghanistan oder Pakistan. Im Gegenzug verpflichten sich die Länder, ...

  • 25.09.2016 – 19:39

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: zur SPD Baden-Württemberg

    Stuttgart (ots) - Weiblicher, jünger, bunter - auf diese drei Schlagworte lässt sich die Agenda der designierten SPD-Landeschefin reduzieren. Leni Breymaier bietet einen Gegenentwurf zur alten SPD in Baden-Württemberg, die die Masse der Wähler nicht mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Dass aber schon ihre Favoritin für den Generalsekretärsposten bei etlichen Genossen so schlecht ankommt, ist ein Alarmsignal. Wer ihre ...

  • 23.09.2016 – 22:16

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den höheren Strafen für Raser

    Stuttgart (ots) - Die Initiative schießt übers Ziel hinaus - Höchststrafen von bis zu zehn Jahren, welche die Länder fordern, sind sicherlich kaum umsetzbar. Schärfere Strafen sind kein Allheilmittel. Sie können auch nur dann durchgesetzt werden, wenn die Polizei genügend Personal für Kontrollen hat. Genau daran mangelt es. Dass wilde Autorennen sogar tagsüber stattfinden, macht deutlich, dass Raser dies ...

  • 23.09.2016 – 20:07

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: zu Ceta

    Stuttgart (ots) - Wer sich die Mühe macht und genau hinschaut, kann schnell erkennen: Die Gegner des TTIP-Freihandelsabkommens mit den USA liegen völlig falsch, wenn sie Ceta und TTIP in eine Schublade packen. Kanada ist bereit, eigens eine hormonfreie Rindfleischproduktion aufzubauen, um europäischen Interessen entgegenzukommen. Kanada verzichtet auf private Schiedsgerichte zum Beilegen von Streitigkeiten zwischen Investoren und Staaten. In beiden Punkten wäre es ...

  • 22.09.2016 – 21:50

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Erbschaftssteuer

    Stuttgart (ots) - Die Reform der Erbschaftsteuer ist symptomatisch für fast alle Steuerreformen, die das System gerechter machen sollten: Staat und Steuerzahler jagen einander durch einen Teufelskreis, und die Verlierer sind all die Bürger, die von Vergünstigungen jenseits der Pendlerpauschale nur träumen können. Sehr viel besser wäre ein echter Befreiungsschlag, wie er von immer mehr Ökonomen gefordert wird: Weg ...

  • 22.09.2016 – 19:43

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: zu Kontrollen an der Grenze zur Schweiz

    Stuttgart (ots) - Kontrollen an der Grenze zur Schweiz wären ein hochriskanter Drahtseilakt. Irgendwann wird es immer schwerer werden, zum alten Zustand zurückzukehren. Selbst wenn keine Flüchtlinge mehr kämen, könnte mancher mit Verweis etwa auf die organisierte Kriminalität die Beibehaltung der Grenzkontrollen fordern. Es ist daher höchste Zeit, bessere europäische Strukturen zu schaffen, die die Freiheit im ...

  • 19.09.2016 – 23:35

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur SPD

    Stuttgart (ots) - Grundsätzlich werden Wahlen in Deutschland weiterhin in der Mitte des politischen Spektrums gewonnen, auch wenn die Ausfranszonen nach rechts und links größer geworden sind und die Parteienlandschaft kleinteiliger geworden ist. Eine SPD, die es gefühlig auf die linke Tour versuchen will, wird sehr schnell an ihre Grenzen stoßen. Harte linke Positionen sind längst von der Linkspartei besetzt. Wen ...

  • 18.09.2016 – 21:15

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Berlin

    Stuttgart (ots) - Die Schrumpfkur der Volksparteien CDU und SPD ist in Berlin an einem Punkt angelangt, der den Parteistrategen vor der Bundestagswahl in einem Jahr viel Kopfzerbrechen bereitet. Die klassische "große Koalition" ist nicht mehr automatisch groß genug, um zu regieren. Das war schon in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt so, in Berlin ist sie dazu aktiv abgewählt worden - auch ein Signal, dass die ...

  • 18.09.2016 – 20:46

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: zur Wahl in Berlin:

    Stuttgart (ots) - Wer mit Blick auf die Bundestagswahl vom Lagerwahlkampf träumt und ein mögliches rot-grün-rotes Regierungsbündnis auf Landesebene in Berlin zu dessen Vorstufe erklärt, wird sich täuschen. Ebenso, wer angesichts der CDU-Schwäche meint, es brauche bloß eine Korrektur Merkel'scher Flüchtlingspolitik, und alles werde wie früher. Berlin steht wie viele Landtagswahlen zuvor für den Trend zur ...

  • 16.09.2016 – 20:03

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum EU-Gipfel

    Stuttgart (ots) - Doch so sehr eine europäische Wiedergeburt wünschenswert wäre, so sehr sind Zweifel angebracht, dass dies auch gelingt. Die EU hat einfach nicht mehr viele Fürsprecher unter dem Führungspersonal ihrer Mitglieder. Dort nimmt man lieber leise die Vorteile der Gemeinschaft in Anspruch, nur um über die Nachteile umso lautstärker herzuziehen. Und populistische EU-Skeptiker verbreiten unwidersprochen ...

  • 16.09.2016 – 19:03

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bautzen

    Stuttgart (ots) - Bautzen ist ja leider kein Einzelfall. Auch Heidenau und Hoyerswerda, Freital und wie die aus einschlägigen Gründen berüchtigten Orte alle heißen liegen in Sachsen. Ausgerechnet in einem Bundesland, in dem seit der Wende ununterbrochen die CDU regiert, versagen die Hüter der öffentlichen Ordnung wiederholt. Das gilt sowohl für den Umstand, dass Jugendliche - die hier Obhut und Hilfe beanspruchen - ...

  • 15.09.2016 – 21:23

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum VfB

    Stuttgart (ots) - Jos Luhukay geht als weiteres Missverständnis in die Clubhistorie ein. Der Niederländer sollte den VfB als Aufstiegsexperte zurück in die Bundesliga führen. Doch schon kurz nach dessen Verpflichtung stolperten alle Beteiligten über die Arithmetik der Nach-Abstiegsphase. Nun steht der Club mal wieder ohne Trainer da, befindet sich weiter in der Rolle des Getriebenen und kann die verheerende ...

  • 15.09.2016 – 19:33

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum VfB Stuttgart

    Stuttgart (ots) - Mitleid kann man inzwischen nur noch mit den Fans haben, die den jahrelangen Niedergang mit bemerkenswerter Langmut ertragen haben und auch in der zweiten Liga ins Stadion pilgern. Doch selbst in der Stunde null müssen sie erkennen: noch schlimmer geht es beim VfB immer. Der Trainer schon wieder weg, die Mannschaft selbst gegen den FC Heidenheim überfordert, der Aufsichtsrat umstritten, die Wahl des ...

  • 14.09.2016 – 22:39

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur AfD

    Stuttgart (ots) - Als Regierungspartei ist die AfD keine Alternative für Deutschland. Das stellt sie in Baden-Württemberg eindrucksvoll unter Beweis. Kaum hatte sich die stärkste Oppositionsfraktion im Stuttgarter Landtag gebildet, da fiel sie auch schon wieder auseinander. Jetzt wollen sich beide Lager wieder zusammenraufen. Das ist gut, auch wenn es nur ein Burgfrieden ist. Die AfD ist ein bunter Haufen. Sie zieht ...

  • 14.09.2016 – 19:17

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu den Vorschlägen von Jean-Claude Juncker

    Stuttgart (ots) - Wohltuend ist, dass die Kommission nicht einer weiteren Umverteilung zwischen den Mitgliedstaaten das Wort redet. Richtig ist auch die Idee, die manchmal schwer verständliche EU-Politik näher an die Bürger heranzubringen. Auch Junckers zweiter Vorstoß für mehr Praxisnähe ist gut: Die Kommission ist vergleichbar mit einer nationalen Regierung. ...

  • 13.09.2016 – 19:51

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Waffenruhe in Syrien

    Stuttgart (ots) - Die Realität im Mittleren Osten weicht gravierend von dem ab, was viele westliche Regierungen vor fünf Jahren vollmundig vorhergesagt hatten: Assads Sturz sei eine Frage von Wochen. Diese falsche Analyse führte vor allem zu zwei Problemen: Als "moderat" geltende, längst extremistisch gewordene Rebellengruppen werden bis heute mit Waffen und Geld unterstützt, manche gar ausgebildet. Und das ...