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Software AG steigert Ergebnis im zweiten Quartal 2006 - starke Zuwächse bei Lizenzen

    Darmstadt (ots) - Gesamtumsatz wächst um 10 Prozent auf 121 Millionen Euro Anstieg des Lizenzumsatzes um 29 Prozent auf 41,3 Millionen Euro Operatives Ergebnis um 12 Prozent auf 29,7 Millionen Euro verbessert Nettoergebnis steigt um 21 Prozent auf 19,4 Millionen Euro Weiterhin starkes Wachstum im Geschäftsbereich ETS, beschleunigter Zuwachs bei crossvision

    Darmstadt, 21. Juli 2006 - Für das zweite Quartal 2006 erzielte die Software AG (Frankfurt TecDAX: SOW) ein operatives Ergebnis (EBIT) von 29,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hauptsächlich bedingt durch das anhaltend starke Lizenzwachstum von 29 Prozent auf 41,3 Mio. Euro stieg der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum um 10 Prozent auf 121 Millionen Euro. Dabei konnte eine deutliche Steigerung des Lizenzumsatzes bei ETS und crossvision realisiert werden; bei crossvision beschleunigte sich die Entwicklung aufgrund erfolgreicher Produkteinführungen. Die operative Marge (EBIT) wuchs im zweiten Quartal 2006 gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres von 24 auf 24,5 Prozent.

    Höherer Lizenzumsatz weiterhin Wachstumstreiber Im zweiten Quartal betrug der Gesamtumsatz 121,0 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 10 Prozent gegenüber 110,5 Millionen Euro im  Vorjahreszeitraum. Eine weitere Beschleunigung des Lizenzwachstums war ausschlaggebender Faktor für die konzernweite Umsatzexpansion. Der Lizenzumsatz des Geschäftsbereichs ETS erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 30,5 Millionen Euro. Im Geschäftsbereich crossvision stieg der Lizenzumsatz mit eigenen Produkten um 63 Prozent (währungsbereinigt um 65 Prozent) auf 10,1 Millionen Euro. Das rasante Wachstum im Geschäftsbereich crossvision, sowohl im Jahresvergleich als auch gegenüber dem ersten Quartal 2006 (plus 58 Prozent), spiegelt die erfolgreiche Einführung der neuen crossvision Produkte im Jahr 2006 wider.

    Die Wartungsumsätze des Unternehmens betrugen im zweiten Quartal insgesamt 46,6 Millionen Euro, ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz mit Dienstleistungen lag mit einer Steigerung um 1 Prozent auf 32,7 Millionen Euro leicht über dem Vorjahresniveau.

    "Die Ergebnisse des zweiten Quartals sehen wir als weitere   Bestätigung für den Erfolg bei der Umsetzung unseres strategischen Ziels, das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum auszurichten", erklärte Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG. "Der eindrucksvolle Zuwachs bei den Lizenzumsätzen des Geschäftsbereichs ETS weist auf unsere führende Position auf dem Markt der geschäftsprozess-unterstützenden Software für Großrechner. Unser Erfolg ist gleichzeitig Beleg dafür, dass Großrechner dank neuester Technologie und wachsender Leistungsfähigkeit ein wichtiges Fundament der IT sind und bleiben, für große Firmen ebenso wie für Ministerien, Behörden und weitere Einrichtungen der öffentlichen Hand. Dies impliziert nachhaltig günstige Aussichten für den Geschäftsbereich ETS. Die beschleunigten Lizenzumsätze im Geschäftsbereich crossvision zeigen, dass der Markt die neuen Produkte annimmt und welches Wachstumspotential dieser Geschäftsbereich aufweist".

    Operative Marge im zweiten Quartal verbessert Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im zweiten Quartal auf 29,7 Millionen Euro. Dies ist ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis liegt auch deutlich über den 21,5 Millionen Euro des ersten Quartals 2006. Die operative Marge (EBIT als Prozentsatz des Gesamtumsatzes) betrug somit 24,5 Prozent, verglichen mit 24 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die verbesserte operative Marge spiegelt den höheren Umsatz, einen verbesserten Produktmix, Kostendisziplin sowie die Optimierung der internen Geschäftsprozesse wider ohne die weitere kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung sowie in Vertrieb und Marketing zu vernachlässigen.

    Nettoergebnis und Ergebnis je Aktie Das Nettoergebnis betrug im zweiten Quartal 19,4 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2005. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 17 Prozent auf 0,69 Euro  (Q2 2005: 0,59 Euro.) Die durchschnittliche Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien betrug zum 30. Juni 2006 28,1 Millionen, gegenüber 27,3 Millionen im Vorjahr.

    Solide Bilanz Zum Ende des zweiten Quartals belief sich das Eigenkapital auf 397,0 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bleibt jedoch gegenüber 393,0 Millionen Euro zum 31. Dezember 2005 nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote lag zum Ende des zweiten Quartals bei 66 Prozent, gegenüber 63 Prozent im Vorjahr. Die starke Bilanz ist auch Ergebnis des disziplinierten Finanzmanagements des Unternehmens. Software AG ist der Auffassung, dass diese Bilanz die nötigen Ressourcen für die langfristige Produkt- und Technologiestrategie sichert und zusätzliche Flexibilität für potentielle Akquisitionen schafft.

    Erstes Halbjahr 2006 Der Gesamtumsatz der ersten sechs Monate 2006 betrug 234,8 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 11 Prozent (währungsbereinigt 10 Prozent) gegenüber 210,8 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten des Jahres 2005. Der Lizenzumsatz lag für die ersten sechs Monate bei 74,7 Millionen Euro, was einem  Zuwachs von 26 Prozent (währungsbereinigt 25 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Wartungsumsätze beliefen sich auf 94,1 Millionen Euro. Dies stellt im Vorjahresvergleich einen Zuwachs um 6 Prozent (währungsbereinigt 3 Prozent) dar. Die Umsätze aus Dienstleistungen beliefen sich auf 64,9 Millionen Euro, ein Plus von 5 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres 2005.

    Das operative Ergebnis (EBIT) für die ersten sechs Monate stieg auf 51,2 Millionen Euro, ein Zuwachs von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die operative Marge für die ersten sechs Monate belief sich auf 21,8 Prozent im Vergleich zu 21,1 Prozent im Vorjahr. In den ersten sechs Monaten erzielte das Unternehmen einen freien Cashflow in Höhe von 23,2 Millionen Euro gegenüber 35 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf höhere Steuern im Zuge der verbesserten Ergebnisse zurückzuführen.

    Ausblick Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für das Jahr 2006. Dementsprechend erwartet die Software AG weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 10 Prozent. Dieses Wachstum soll vor Allem von einer Steigerung  des Lizenzumsatzes getragen werden, der sich in einem Korridor zwischen 22 und 25 Prozent für das Gesamtjahr bewegen dürfte. Dies liegt deutlich über dem ursprünglich angenommenen Wachstum von 18 bis 20 Prozent. Darüber hinaus erwartet die Software AG höhere Wartungsumsätze, mit einer auf das Jahr bezogenen Zuwachsrate von 2 bis 4 Prozent. Zuvor wurde lediglich eine stabile Entwicklung dieser Umsätze angenommen. Für den Bereich Dienstleistungen erwartet das Unternehmen eine auf das Jahr bezogene Zuwachsrate zwischen 5 und 8 Prozent, gegenüber der früheren Annahme von 12 bis 15 Prozent. Für den Geschäftsbereich crossvision wird eine Steigerung des Jahresumsatzes zwischen 20 und 25 Prozent, für den Umsatz des Geschäftsbereichs ETS eine Steigerung zwischen 6 und 8 Prozent erwartet. "Die Ergebnisse des zweiten Quartals sowie der ersten sechs Monate - und dabei besonders die Stärke des Lizenzumsatzes - bestätigen den Erfolg unserer Produkte auf dem Markt. Sie belegen den Willen unserer Kunden, in Technologie von Software AG zu investieren, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren", kommentierte Karl-Heinz Streibich. "In Bezug auf die operative Marge (EBIT) erhöht die Software AG ihr Ziel jetzt auf eine Marge zwischen 22 und 23 Prozent für 2006. Wir sind zuversichtlich, dass wir dies ebenso erreichen werden wie unsere weiteren Jahresziele."

Paul Hughes Director Media Relations Software AG Uhlandstraße 12 D-64297 Darmstadt

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