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26.01.2001 – 13:17

CSU-Landesgruppe

CSU-Landesgruppe
Wöhrl/Dr. Ruck: Kwk-Quotenmodell ist ein Milliardengrab ohne Nutzen für die Umwelt

    Berlin (ots)

Zum heutigen Spitzengespräch beim Bundeskanzler
über die künftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erklären
die wirtschaftspolitische Sprecherin Dagmar Wöhrl, und der
umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Dr. Christian Ruck:
    Das von den Koalitionsfraktionen favorisierte Quotenmodell zur
KWK-Förderung ist ein Milliardengrab ohne ökologischen Nutzen. Der
Kanzler muss endlich die Öko-Ideologen in den eigenen Reihen zur
Vernunft bringen und das Quotenmodell vom Tisch nehmen.
    
    Das Quotenmodell würde mittelfristig Mehrkosten von rund 8 Mrd. DM
jährlich verursachen, die von den Stromkunden zu bezahlen sind. Die
Befürworter wissen ganz genau, dass sie dieses Geld vom
Bundesfinanzminister nie bekommen würden, deshalb kassieren sie bei
der Stromrechnung ab. Eine solche Förderung hätte Mitnahmeeffekte in
großem Umfang zur Folge. Es würden KWK-Anlagen in den Markt gedrückt,
bei denen mangels ausreichender Wärmenachfrage überwiegend der blaue
Himmel geheizt wird. Das ist ökologisch und ökonomisch unsinnig. Die
hochsubventionierten KWK-Anlagen würden dann andere, wirtschaftliche
und effiziente Kraftwerke samt Arbeitsplätzen verdrängen.
    
    Unbestritten kann die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme
unter geeigneten Voraussetzungen einen wertvollen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Das technologische Potential der KWK ist noch
längst nicht ausgereizt. Wir fordern daher statt des Milliardengrabs
der Quotenregelung ein langfristig angelegtes Förderprogramm zur
Markteinführung dezentraler, innovativer KWK-Anlagen.
    
    
ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rückfragen bitte an:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Tel.: 030/227-52138    /-52427
Fax: 030/227-56023

    Berlin Zum heutigen Spitzengespräch beim Bundeskanzler
über die künftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erklären
die wirtschaftspolitische Sprecherin Dagmar Wöhrl, und der
umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen
Bundestag, Dr. Christian Ruck:
    Das von den Koalitionsfraktionen favorisierte Quotenmodell zur
KWK-Förderung ist ein Milliardengrab ohne ökologischen Nutzen. Der
Kanzler muss endlich die Öko-Ideologen in den eigenen Reihen zur
Vernunft bringen und das Quotenmodell vom Tisch nehmen.
    
    Das Quotenmodell würde mittelfristig Mehrkosten von rund 8 Mrd. DM
jährlich verursachen, die von den Stromkunden zu bezahlen sind. Die
Befürworter wissen ganz genau, dass sie dieses Geld vom
Bundesfinanzminister nie bekommen würden, deshalb kassieren sie bei
der Stromrechnung ab. Eine solche Förderung hätte Mitnahmeeffekte in
großem Umfang zur Folge. Es würden KWK-Anlagen in den Markt gedrückt,
bei denen mangels ausreichender Wärmenachfrage überwiegend der blaue
Himmel geheizt wird. Das ist ökologisch und ökonomisch unsinnig. Die
hochsubventionierten KWK-Anlagen würden dann andere, wirtschaftliche
und effiziente Kraftwerke samt Arbeitsplätzen verdrängen.
    
    Unbestritten kann die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme
unter geeigneten Voraussetzungen einen wertvollen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Das technologische Potential der KWK ist noch
längst nicht ausgereizt. Wir fordern daher statt des Milliardengrabs
der Quotenregelung ein langfristig angelegtes Förderprogramm zur
Markteinführung dezentraler, innovativer KWK-Anlagen.
    
    
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Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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