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Grundschüler wünschen sich den Bundeskanzler "klug, lieb und gewissenhaft"

    Hamburg (ots) - Wie die Welt der Politik in den Augen von sechs- und siebenjährigen Kindern aussieht, haben Politikwissenschaftler vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung herausgefunden und der ZEIT erste Einblicke gewährt: Um Bundeskanzler zu werden, muss man "klug sein, lieb und gewissenhaft", als Kanzler ist man dann "Chef von Deutschland", "gibt den Leuten die Aufgaben" und hat auch mal Zeit, "sich aus dem Fenster die Spatzen anzuschauen".

    Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie aus einem Kind ein guter demokratischer Staatsbürger wird. Die politische Sozialisationsforschung von Kindern sei zu lange vernachlässigt worden. Die Studie Demokratie leben lernen ist noch nicht abgeschlossen, aber ein Ergebnis steht jetzt schon fest: "Wir haben alle unterschätzt, was Kinder bereits wissen", sagt Jan van Deth, Professor für Politikwissenschaft und Leiter des von der DFG geförderten Projekts. Bei den Umfragen unter 850 Mannheimer Grundschülern kam auch heraus, dass ein guter Kanzler "nett sein und immer eine Krawatte tragen muss".

    Den kompletten Text der ZEIT Nr. 38 vom 15. September 2005 senden wir Ihnen gerne zu.

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