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17.03.2004 – 10:24

DIE ZEIT

Ex-Stanford-Präsident Casper: Deutsche Universitäten in 20 Jahren Weltspitze

Hamburg (ots)

Gerhard Casper, ehemaliger Präsident der
kalifornischen Elite-Universität Stanford, glaubt, dass deutsche
Universitäten binnen 20 Jahren zur Weltspitze zählen. Dies gehe aber
nicht "mit dem derzeitigen System", sagt Casper der ZEIT und fordert,
dass die Universitäten selbstständig werden und sich ihre Studenten
und Professoren selbst aussuchen sollten. Die
Wissenschaftsministerien der Länder "mit Ausnahme der Abteilungen,
die sich mit Forschung beschäftigen" sollten abgeschafft werden.
Gerhard Casper kritisiert sowohl den Vorstoß von
Bildungsministerin Edelgard Bulmahn, 250 Millionen Euro an fünf
Hochschulen zu zahlen als auch den Vorschlag der Länder, ein
Exzellenz-Cluster mit bis zu 100 beteiligten Hochschulen
einzurichten: "Ich bin sehr skeptisch und glaube, dass beide
Vorschläge zu wenig führen. Diese Schnellkuren lenken ab von einer
wirklichen Änderung des Systems."
Weiterhin fordert Casper mehr Geld für die Hochschulen. Man könne
in Berlin nicht drei Opernhäuser betreiben und gleichzeitig bei den
Universitäten kürzen. "Da sollte man wenigstens ein Opernhaus
schließen." Auch die Zahl der Studenten dürfe nicht weiter erhöht
werden: "Wenn man 40 Prozent eines Jahrgangs an die Universitäten
schickt, wird die Universität nichts als eine schwächere
Fachhochschule."
Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 13 mit Erstverkaufstag
   am Donnerstag, 18. März 2004) stellen wir Ihnen gerne zur 
   Verfügung.
Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, Fax: 040/ 3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)

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