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18.07.2007 – 10:02

DIE ZEIT

Strahlenschutzamt: KKW-Betreiber sollen Anträge auf Laufzeitverlängerung zurückziehen

Hamburg (ots)

Gegen die Anträge mehrerer Betreiber von
Atomkraftwerken, Laufzeiten von neuen auf alte Kraftwerke zu 
übertragen, spricht sich Wolfram König, Präsident des Bundesamts für 
Strahlenschutz, aus. "Mit ihren Anträgen höhlt die Industrie den 
Vertrag aus, und das trägt zu ihrem Glaubwürdigkeitsverlust bei", 
sagt König der ZEIT. Er erwarte, dass die Energiekonzerne ihre 
Anträge zurückzögen. Mehr noch: "Die Industrie sollte von sich aus 
anbieten, die Laufzeiten alter Kraftwerke zu verkürzen", so König. 
"Das wären klare Signale. Damit könnte die Industrie eine Menge des 
Vertrauens zurückgewinnen, das sie in den vergangenen Tagen verspielt
hat."
Anlässlich der Vorfälle in den Kernkraftwerken Krümmel und 
Brunsbüttel hält König für die Zukunft eine Umkehr der Beweislast für
denkbar. "Die Unternehmen sollten künftig beweisen müssen, dass der 
sichere Betrieb der Kraftwerke gewährleistet ist", fordert der Chef 
des Bundesamts für Strahlenschutz. Den Betreiber Vattenfall 
kritisiert König scharf. "Vattenfall hat die Erwartungen der 
Bevölkerung ignoriert, ja mit Füßen getreten", sagt König.
Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 30 vom 19. Juli senden wir 
Ihnen gerne zu.

Pressekontakt:

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)

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