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VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik

VDE: Funktionale Implantate arbeiten künftig mit Sensoren und Aktoren

Frankfurt/Main (ots)

Laut VDE-Innovationsmonitor 2006 werden in
der Elektro-, Automations- und Medizintechnik Spitzenpositionen
erreicht. Starke Impulse für alle Bereiche gehen von der Mikro- und
Nanotechnologie aus. So ist auch in der Medizintechnik der Trend zur
Miniaturisierung, zu funktionalen Oberflächen und zu neuen
Materialien ungebrochen. Diese Entwicklungen spiegeln sich auf der
diesjährigen Medica, dem 38. Weltforum der Medizin, und der
integrierten ComPaMED wieder, der internationalen Fachmesse für
Komponenten, Vorprodukte und Rohstoffe für die medizinische
Fertigung. Beide Messen finden parallel vom 15. bis zum 17. bzw. bis
zum 18. November 2006 in Düsseldorf statt. Im Rahmen der Medica
präsentiert sich der VDE neben anderen Aktivitäten auf dem Stand F31
in Halle 10 sowie auf einem Innovationsabend (15. November, 17.30
Uhr, Raum 201), auf dem über die Zukunft der Implantationschirurgie
informiert werden soll. Ein Informationsfrühstück (16. bis 18.
November, Halle 16, Stand A79) informiert über Aktuelles aus den
Vorschriften für Medizinprodukte.
Innovationsabend "Aktive Implantate für Prävention und Therapie"
Künftig werden funktionale Implantate immer häufiger mit Aktoren und
Sensoren aus der Mikro- und Nanotechnik versehen sein. Das schafft
zusätzliche Möglichkeiten in Diagnose und Therapie, weil die Bauteile
funkgesteuert sind und ihr Verhalten auf die Bedürfnisse der
Patienten abgestimmt werden kann. So lassen sich Therapien
individualisieren und damit ihre Wirksamkeit erhöhen. Unter dem
Strich verbessern sich die therapeutische Führung des Patienten und
seine Lebensqualität. Nicht zuletzt können die Kosten im
Gesundheitswesen reduziert werden. An drei Beispielen aus der
Unfall-, Neuro- und Gastrochirurgie wird dies vertieft am
Innovationsabend am 15. November, 17.30 Uhr, Raum 201, dargestellt
werden.
Die Implantationschirurgie ist auch Teil der VDE Initiative
Mikro-Medizin. Sie soll die Einführung neuer Verfahren vorantreiben
und wird hierbei insbesondere durch die VDE Fachgesellschaft Deutsche
Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) sowie die VDE/VDI
Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik (GMM)
unterstützt. Erste Schwerpunkte beinhalten Telemedizin, Disease
Management, Neuroprothetik sowie minimal-invasive Instrumente
beziehungsweise Implantate. Über die Aktion "TeleMed in Germany" zur
Verbesserung des Informationsaustausches zwischen verschiedenen
Komponenten von e-Health-Systemen leistet die VDE Initiative auch
einen Beitrag zur wichtigen Frage der Interoperabilität von Systemen
wie beispielsweise RFID, Personal Area Networks, Personal Health oder
Tele-Monitoring.
Vom 16. bis 18. November findet in Halle 16, Stand A79, ein
Informationsfrühstück für Vertriebsfachleute und Produktmanager
statt, bei denen Aktuelles aus den Vorschriften für Medizinprodukte
vorgetragen und diskutiert wird. Dabei geht es sowohl um gesetzliche
Maßnahmen als auch um Normenwerke. Eingebunden sind hier auch die
Fachleute des VDE-Instituts. Die Prüfingenieure werden insbesondere
das Thema Gebrauchstauglichkeit ansprechen, aber auch die
Sicherheitsprüfung von Medizinprodukten oder die Kontrolle von
Managementsystemen behandeln.

Pressekontakt:

Melanie Mora, Telefon: 069 6308-461, melanie.mora@vde.com

Original-Content von: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, übermittelt durch news aktuell

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