Telekom schließt Funklöcher im Berchtesgadener Land
MEDIENINFORMATION
Bad Reichenhall, 7. August 2026
Telekom schließt Funklöcher im Berchtesgadener Land
- Zwei neue Mobilfunkstandort für besseren Empfang
- Notrufe und Warnungen an allen Standorten möglich
- Versorgung prüfen: www.telekom.de/netzausbau
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Telekom verbessert den Mobilfunk im Berchtesgadener Land: Zwei neue Standorte werden den Empfang im Berchtesgadener Land weiter verbessern. Der eine steht schon länger, ist aber jetzt endlich offiziell in Betrieb gegangen. Der andere wird gerade gebaut und wird voraussichtlich Ende des Jahres ans Netz gehen.
Jenner
Der Standort auf der Bergstation der Jennerbahn ist jetzt in Betrieb und versorgt das umliegende Gebiet mit einer schnellen Mobilfunkversorgung. Aufgrund seiner exponierten Lage versorgt der Standort eine ungewöhnlich große Fläche. Sie reicht im Norden bis zur Salzwand, im Osten bis zum Pfaffenkegel und im Süden bis zur Bärenwand. Es werden also nicht nur Bergwanderer von dem Standort profitieren, sondern bis ins Tal wird der Empfang besser.
Der Neubau war nach dem Abriss der alten Bergstation notwendig geworden – und gestaltete sich schwierig. Gerne hätte die Telekom einen freistehenden Mast westlich der Bergstation gebaut, um auch Richtung Königssee die Versorgung zu optimieren. Dafür gab es aber keine Genehmigung. Die Mitnutzung eines Standorts des Bayerischen Rundfunks in unmittelbarer Nähe zur Bergstation wurde geprüft, konnte aber aus baulichen Gründen nicht umgesetzt werden. Schließlich konnte ein Platz auf der Bergstation angemietet werden. Die Anschaltung hat sich dann verzögert, weil ursprünglich geplant war, den Standort per Glasfaser anzubinden. „Aus Kostengründen haben wir davon Abstand genommen“, sagt Markus Jodl, Pressesprecher der Telekom in Bayern. „Die Ausbaufenster in diesem Bereich sind aufgrund von verschiedenen Auflagen sehr klein, deshalb haben all diese Planungen einen sehr großen zeitlichen Einfluss und haben dazu geführt, dass der Standort erst jetzt in Betrieb gehen konnte.“ Der Standort ist jetzt mit Richtfunk angebunden. Die Gegenstelle steht in Bischofswiesen. Von hier werden die Signale in das Festnetz eingespeist und an ihren Bestimmungsort weitergeleitet.
Engedey
Nur sieben Kilometer Luftlinie entfernt entsteht derzeit ein weiterer Telekom-Standort in einem Waldstück bei Engedey. Dieser Standort wird ein freistehender Schleuderbetonmast mit einer Höhe von 45 Metern sein. Er wird ebenfalls mit 4G und 5G ausgestattet sein und die umliegende Bebauung und die Bundesstraße 305 mit stabilem und schnellem Mobilfunk versorgen. Davon profitieren nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Gäste in den zahlreichen Pensionen in diesem Bereich. Gerade für Urlauber ist das Smartphone ein unverzichtbarer Begleiter: Ausflugstipps, Routenplaner, Wetter-Apps, Restaurant-Bewertungen und bargeldloses Zahlen – alles läuft heute über das Handy. Laut einer Bitkom-Studie steigt die Smartphone-Nutzung im Urlaub sogar um rund 20 Prozent an.
Notruf und Warnmeldungen an allen Standorten
Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Landkreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt. Über 70 Prozent der Notrufe in Deutschland kommen mittlerweile aus dem Mobilfunknetz. Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.
Status und Ausblick
Die Telekom betreibt im Landkreis Berchtesgadener Land jetzt 51 Standorte. Die Flächenabdeckung mit schnellem Mobilfunk beträgt 67,7 Prozent, die Haushaltsabdeckung erreicht 98,7 Prozent. Die Flächenversorgung wird durch den Standort am Jenner bei der nächsten Messung einen ordentlichen Sprung nach vorne machen. In den kommenden drei Jahren sollen im Landkreis 16 Standorte neu gebaut und über 30 Standorte erweitert werden. Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort vermieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkstandorte der Telekom und zahlt eine ortsübliche, langfristige Miete.
Deutsche Telekom AG Corporate Communications Dr. Markus Jodl, Unternehmenssprecher
Tel.: 0171 206 23 84 E-Mail: markus.jodl@telekom.de Weitere Informationen für Medienvertreter*innen:
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