Meilenstein für Glasfaserausbau im Landkreis Biberach
Stuttgart, 02. Februar 2026
MEDIENINFORMATION
Meilenstein für Glasfaserausbau im Landkreis Biberach
- Betreibermodell der OEW Breitband GmbH mit der Telekom
- Mehr als 15.000 Haushalte und Unternehmen können im Landkreis Biberach ans Gigabitnetz angeschlossen werden
- Telekom verbindet höchste Kompetenz im Betreibermodell mit Vermarktungsstärke gegenüber Endkunden
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Die Deutsche Telekom und die OEW-Breitband GmbH haben die Netzbetriebsverträge für den Glasfaserausbau in 29 Kommunen im Landkreis Biberach und Römerstein unterzeichnet. Damit übernimmt die Telekom künftig den Betrieb der passiven Glasfasernetze. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein für den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Region. Mehr als 15.000 Haushalte können deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde bekommen. Gefördert wird das Projekt vom Land Baden-Württemberg und dem Bund.
Mit der Vertragsunterzeichnung endet ein umfangreiches Ausschreibungsverfahren, in dem sich die Telekom erfolgreich durchgesetzt hat. Der Betrieb des passiven Glasfasernetzes in kommunaler Hand wurde von der OEW Breitband GmbH ausgeschrieben. Den Zuschlag hat jetzt die Telekom erhalten. „Unser Anspruch ist klar: Wir bringen den Landkreis Biberach und Römerstein zusammen mit der OEW Breitband GmbH schnell und nachhaltig ans Glasfasernetz. Das Betreibermodell passt ideal in die Drei Säulen Ausbaustrategie der Telekom aus Eigenausbau, Förderung und Kooperationen: Die Kommune schafft die passive Infrastruktur, wir betreiben sie offen und zuverlässig – für schnelle Aktivierung, echte Wahlfreiheit und Gigabit für alle Haushalte in der Region“, sagt Thomas Müller, Leiter Glasfaservertrieb Südwest der Telekom. „Mit einer hohen Zahl von bestehenden Kunden auf unserem bisherigen Netzen im Ausbaugebiet, bieten wir unserem Partner OEW die Möglichkeit einer schnellen und profitablen Auslastung ihres Glasfasernetzes.”
Mit dem Glasfaseranschluss ist das heimische WLAN so stabil und zuverlässig, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können. Schon heute hat jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Neben Smartphone, Tablet, Smart-TV und PC zählen dazu beispielsweise auch die Spiele-Konsole, der E-Book-Reader, der Saugroboter, Wechselrichter von Solaranlagen oder die Alarmanlage. Auch Betriebe können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren.
„Wer sein Interesse für den Glasfaser-Hausanschluss in Römerstein und dem Landkreis Biberach bekunden möchte, kann sich jetzt bereits unter www.telekom.de/glasfaser vorregistrieren“, sagt Andreas Barth, Regionalmanager der Telekom. „Sobald Ihr Anschluss buchbar ist, melden wir uns direkt bei Ihnen. Um den Anschluss dann zu nutzen, muss ein Glasfaser-Tarif gebucht werden.“
Bei diesem Förderprojekt handelt es sich um ein Betreibermodell. Das bedeutet, dass die OEW Breitband GmbH das Glasfasernetz mithilfe der Fördermittel aufbaut und auch Eigentümerin des Netzes ist. Förderung im Betreibermodell schließt Versorgungslücken dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist, und schafft offene, wettbewerbsfreundliche Netze. Die Kommune, hier die OEW, bleibt Eigentümerin der passiven Infrastruktur, die Telekom übernimmt in Römerstein und im Landkreis Biberach Betrieb, Technik und Vermarktung. Der aktive Netzbetrieb der Telekom stellt sicher, dass Bürger*innen auch Produkte und Dienstleistungen anderer Anbieter, im Rahmen des Open Access, nutzen können. Das Projekt zeigt, dass durch Kooperationen und innovative Ansätze eine flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland erfolgreich vorangetrieben werden kann. Besonders in Baden-Württemberg stimmen wir unseren Eigenausbau mit kommunalen Vorhaben ab und bringen Bürgerinnen und Bürgern zügig gigabitfähige Anschlüsse bis ins Haus.
Die Glasfasernetze der Telekom sind offen für andere Telekommunikationsanbieter. Dies gilt ausdrücklich auch dann, wenn die Telekom nicht Eigentümerin, sondern Betreiberin des Netzes ist. Dies bedeutet, dass die Telekom in jedem neuen Betreibermodell immer auch den Wettbewerbern auf Ihrem Netz die Möglichkeit zur Vermarktung bietet. Von dieser größeren Auswahl an Produkten und Diensten profitieren in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger in den Ausbaugebieten im Betreibermodell.
Vorteile von Glasfaser auf einen Blick
- Höhere Geschwindigkeiten als Kupfer – ideal für große Datenmengen
- Fernsehen in höchster Qualität: alle 104 Spiele der Fußball-WM 2026 bei MagentaTV mit den Experten Thomas Müller und Jürgen Klopp
- Maximale Stabilität für paralleles Arbeiten, Lernen, Streaming und Gaming
- Weniger störanfällig, z. B. gegenüber Feuchtigkeit; wichtig für Hausnotrufsysteme
- Klimafreundlicher, da energieeffizienter als das Kupfernetz
- Wertsteigerung für Immobilien – ein starkes Argument bei Verkauf oder Vermietung
Fazit: Glasfaser ist die beste und zukunftssicherste Technologie für die kommenden Jahrzehnte.
Mehr Informationen zu den Tarifen der Telekom:
Deutsche Telekom AG Corporate Communications
Lena Raschke, Unternehmenssprecherin Tel.: 0170 929 86 67 E-Mail: lena.raschke@telekom.de Weitere Informationen für Medienvertreter*innen:
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