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Telekom erhöht Investition für Glasfaserausbau um 800 Millionen Euro und baut das Überall-Netz im Mobilfunk

Telekom erhöht Investition für Glasfaserausbau um 800 Millionen Euro und baut das Überall-Netz im Mobilfunk
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MEDIENINFORMATION

Berlin, 22. Januar 2026

Das Telekom-Netz 2026: Mehr aktive Glasfaserkunden und das Überall-Netz im Mobilfunk

  • Telekom erhöht Investition für Glasfaserausbau um 800 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren
  • Wichtigstes Ziel für 2026: Glasfaser vom Bürgersteig ins Wohnzimmer bringen
  • Power vor Ort: Telekom geht aus dem Shop an die Haustür
  • 5G in der Fläche: 16.000 zusätzliche Quadratkilometer bekommen Versorgung
  • Telekom hat 3.000 Open RAN Antennen an über 1.000 Standorten im Netz
  • Neue Werbekampagne „Besser im besten Netz“

Die Telekom hebt ihren Glasfaserausbau noch mal auf ein neues Level. Das Unternehmen steckt in den kommenden drei Jahren weitere 800 Millionen Euro in den Glasfaserausbau - zusätzlich zu den bestehenden Investitionen. Insgesamt investiert das Unternehmen 30 Milliarden Euro bis 2030, nach 28 Milliarden in den letzten fünf Jahren. Das Ausbauziel für 2026 steht: Zweieinhalb Millionen neue Haushalte und Unternehmen sollen auch in diesem Jahr die Möglichkeit bekommen, Glasfaser zu buchen. Im vergangenen Jahr hat die Telekom so viel gebaut wie noch nie. Mit den Baumaßnahmen aus den letzten Tagen in 2025 kommt das Unternehmen auf 2,7 Millionen neue Haushalte und Unternehmen, für die ein Glasfaseranschluss möglich ist. Insgesamt können jetzt bereits 12,6 Millionen Haushalte Glasfaser buchen. Die Telekom schafft aktuell etwa sieben neue Glasfaseranschlüsse pro Minute.

„Wir verbinden Deutschland: Die Telekom ist der Stabilitätsanker. Wir liefern konsequent, während andere sich vom Ausbau zurückziehen. Wir haben ein Rekordergebnis beim Ausbau erreicht. Noch wichtiger ist für uns aber, dass jetzt mehr Kunden als je zuvor Glasfaser buchen“, sagt Rodrigo Diehl, Vorstand für das Deutschlandgeschäft der Telekom beim Netzetag. Wichtig sei nun, für gemeinsame Interessen auch gemeinsame Positionen der Industrie zu entwickeln und zu vertreten. Das sei entscheidend im deutschen Glasfasermarkt, der aktuell enorme Herausforderungen für alle habe, insbesondere zu hohe Ausbaukosten.

Zahl der aktivierten Haushalte ist die wichtigste Messgröße

Die Zahl der aktivierten Glasfaseranschlüsse wächst jedes Quartal. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 584.000 neue Haushalte und Unternehmen für Glasfaser entschieden. Das ist fast ein Viertel mehr als 2024. Ziel für dieses Jahr ist es, dass diese Zahl noch einmal deutlich ansteigt. 2027 soll der Zuwachs eine Million neue Kundinnen und Kunden betragen. Alle Teams der Telekom legen noch mehr Fokus darauf, dass mehr Kunden einen Glasfaseranschluss buchen.

„Wir bringen unsere Glasfaser vom Bürgersteig ins Wohnzimmer. Dafür investieren wir mehr als je zuvor. Wir wollen den Vollausbau von Mehrfamilienhäusern forcieren und starten den ‚Telekom Shop vor Ort‘-Berater, der den Kunden vor Ort Glasfaser erklärt. Neue Verlegemethoden und KI helfen uns zusätzlich, schneller auszubauen und Kunden auf unser Glasfaser-Netz zu bringen“, sagt Rodrigo Diehl. „Wir bündeln alle Kräfte, um gemeinsam jeden einzelnen Glasfaserkunden zu überzeugen. Ich glaube an Glasfaser, es ist die beste Technologie, um Deutschland zu verbinden. Dabei ist die Zusammenarbeit unserer Teams einer der Schlüssel zum Erfolg.“

Telekom Shop vor Ort: noch mehr persönliche Beratung

Die Telekom setzt zukünftig auf einen zusätzlichen Kanal: Mitarbeitende gehen aus dem Shop an die Haustür. Nach einer erfolgreichen regionalen Testphase in 2025 führt die Telekom das vor Ort-Konzept jetzt bundesweit ein. Dafür baut das Unternehmen neue, regional verankerte Teams mit festangestellten Mitarbeitenden auf. In enger Abstimmung mit den lokalen Shops beraten sie Kunden direkt und persönlich zu Hause. Die Telekom verfolgt beim Kundenangang einen Kanal Mix: vom Shop, über die Hotline, den Online-Kontakt bis hin zum Direktvertrieb an der Haustür

Stecken statt Spleißen

Auch neue Technik soll helfen, Glasfaser noch unkomplizierter anzuschließen. Mit neuen „Klebekabeln“ ist das Verlegen im Haus deutlich einfacher, schneller und preiswerter. Und auch das aufwändige „Spleißen“, bei dem zwei Glasfasern sehr präzise per Hand verbunden werden, kann zukünftig durch einfaches Stecken abgelöst werden. Ziel ist es, den Anschluss so schnell wie möglich betriebsbereit zu haben.

Das beste Netzerlebnis für jeden

„Unser Anspruch ist es, dass jede Kundin und jeder Kunde immer das beste Netzerlebnis hat“, sagt Alexander Jenbar, CTO der Telekom Deutschland. „Die Qualität darf dabei kein Bauchgefühl sein. Wir lassen uns messen und setzen zukünftig noch mehr auf klare Fakten und Indizes. Die geben uns ein ehrliches Bild. Und sie zeigen uns sofort, wo wir Dinge noch besser machen müssen.“ Dazu setzt die Telekom auf einen Kundenindex im Festnetz und einen im Mobilfunk. Im Festnetz wird zum Beispiel das WLAN-Signal analysiert, aber auch die Stabilität und eventuelle Störungen. Beim Mobilfunk setzt sich der Index unter anderem aus den Parametern Sprachqualität, Datendurchsatz, Latenz und Signalstärke zusammen. Dabei geht es immer um die individuelle Erfahrung. Auf dieser Basis können die Technikteams gezielt das Netzerlebnis verbessern.

Das „Überall-Netz“: Telekom führend bei Mobilfunkversorgung in der Fläche

Für das Kundenerlebnis ist es wichtig, dass das Mobilfunknetz der Telekom zum „Überall-Netz“ wird. Mehr als 99 Prozent der Menschen in Deutschland sind bereits mit 5G versorgt. Nun geht es um die Versorgung der Fläche. Schon jetzt hat die Telekom bundesweit die mit Abstand größte 5G-Flächenversorgung mit annähernd 90 Prozent. In den nächsten vier Jahren will das Unternehmen die Flächenversorgung um weitere vier Prozent steigern. Das sind 16.000 Quadratkilometer Fläche. Der geplante Zuwachs entspricht der Größe des Bundeslandes Schleswig-Holstein oder der Fläche von mehr als zwei Millionen Fußballfeldern. Mit LTE deckt die Telekom mehr als 92 Prozent der Fläche ab, Sprache ist zu 99 Prozent verfügbar.

Allein im vergangenen Jahr hat die Telekom 1.000 neue Standorte in Betrieb genommen. Durch die permanente Modernisierung von bestehenden Standorten und fortlaufende Optimierung der Antennen wird die Netzleistung verdoppelt. Wichtig dafür ist auch, dass die Standorte eine starke Anbindung ans Festnetz haben. 90 Prozent aller Standorte sind bereits mit mindestens 1Gbit/s angebunden. So baut die Telekom ihr Ultrakapazitätsnetz konsequent aus.

Gemeinsam mit Städten und Gemeinden für mehr Mobilfunk

„Eine Herausforderung, um unser Netz noch besser zu machen, ist nach wie vor die Suche nach neuen Standorten. In einigen Städten und Gemeinden suchen wir sogar per Plakat und Anzeigen“, so Alexander Jenbar. „Mit der Stadt München gehen wir jetzt einen neuen und erfolgreichen Weg. Politik und Verwaltung gestalten die Mobilversorgung aktiv mit. Damit schaffen wir gemeinsam eine bessere Versorgung für München.“ Die Stadt stellt eigene Flächen für neue Mobilfunkmasten zur Verfügung. Das passiert auf Liegenschaften der Münchner Wohnen, der Wohnungsbaugesellschaft der bayerischen Landeshauptstadt. Außerdem unterstützt sie bei Standortkonflikten. Bisher konnten dank dieser Kooperation bereits 18 neue Standorte realisiert werden. 35 weitere sind in Planung.

Künstliche Intelligenz fürs Netz

Für Abdu Mudesir, Vorstand Product & Technology der Telekom, ist künstliche Intelligenz der Dreh- und Angelpunkt für Netze, Produkte und Anwendungen. „Wir setzen auf KI – überall. Unser Ziel: ein autonomes Netz, das sich selbst verbessert, schützt und weiterentwickelt. KI macht unsere Produkte smarter, unseren Service persönlicher und unsere Netze intelligenter. Und sie stärkt unsere Teams schon heute, damit wir jeden Tag das beste Kundenerlebnis liefern können.“

Mehr Souveränität im Mobilfunk

Zu den wichtigen Bausteinen innovativer Netze zählen auch der Einsatz von eigener, offener Software und von Open RAN. Dank Open RAN lassen sich Komponenten verschiedener Anbieter kombinieren. Dies erhöht die Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten und fördert Anbietervielfalt sowie Innovationen in einzelnen RAN-Bereichen. Derzeit entwickelt die Telekom ein eigenes, herstellerunabhängiges RAN Management. Dieses soll die Steuerungssoftware anderer Hersteller für das Management der Antennen ersetzen. Der Konzern hat aktuell bereits über 3.000 ORAN-Antennen an über 1.000 Standorten im kommerziellen Betrieb.

Die Telekom verfolgt generell eine Multi-Vendor-Strategie, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Wettbewerb zu fördern. Sie bezieht Technologiekomponenten von mehreren Anbietern, um Flexibilität, Versorgungssicherheit und Innovation durch mehr Auswahl und Standardisierung zu steigern. In diesem Fall sind die Ausrüstungspartner Nokia und Fujitsu. Künftig können weitere hinzukommen.

Hin zu autonomen Netzen: KI-Agent optimiert Mobilfunknetz

Der von der Telekom selbst entwickelte „RAN Guardian Agent“ unterstützt bereits seit November das Mobilfunk-Netzmanagement. Dank dieser KI ist es zum Beispiel möglich, jede Mobilfunkzelle individuell auf Basis der zu erwartenden Auslastung zu steuern. Besondere Ereignisse oder plötzliche Verkehrsspitzen im Netz sieht der KI-Agent sofort. Er beobachtet kontinuierlich die Last in Mobilfunkzellen, erkennt aufkommende Leistungsschwankungen und kann innerhalb von Minuten eigenständig Korrekturmaßnahmen für Kunden auslösen.

Für das Jahr 2026 identifizierte und klassifizierte der KI-Agent 240.000 Events in Deutschland. Vom Sommerfest eines Schrebergartenvereins bis hin zu Volksfesten mit hunderttausenden Besuchern. Das sind rund 100-mal so viele Ereignisse wie vorher, die im Netz identifiziert und angepasst werden können. Während in den meisten Fällen die Netzkapazitäten ausreichen, um diese Events gut zu versorgen, wird der „RAN Guardian Agent“ bei einigen Events die intelligente Planung und Absicherung, zum Beispiel über eine Sonderversorgung, initiieren. Dies ist ein erster großer Schritt hin zu autonomen Netzen.

Telekom startet Werbeoffensive „Besser im besten Netz“

Die Telekom sorgt dafür, dass Menschen, Unternehmen und Institutionen zuverlässig miteinander verbunden bleiben. Damit schafft sie Nähe und Vertrauen. Warum das so wichtig ist, zeigt ab heute die Werbeoffensive „Besser im besten Netz“. Der Werbespot und verschiedene Motive machen erlebbar, welchen Mehrwert das Netz den Menschen bietet – vom privaten Kontakt über Bildung und Arbeit bis hin zu medizinischer Versorgung und Unterstützung von Einsatzkräften. Dabei schlägt der eigens für die Kampagne neu produzierte Welthit „What The World Needs Now Is Love“ (Interpretin: Cage, Produzent: Matteo Capreoli, Musik: Burt Bacharach, Text: Hal David) den Bogen zum Markenversprechen „Connecting Your World.“ Die Botschaft ist ein Appell für Liebe, Hoffnung und Verbundenheit und heute wichtiger denn je. Ein besonderer Clou, der die Kampagne aufmerksamkeitsstark ergänzt: Als Netzkennung der Telekom wird erstmals auf Smartphone-Displays „Im besten Netz“ zu sehen sein.

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Marion Kessing, Unternehmenssprecherin
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