Playboy

Starregisseur Emmerich: Pamela Anderson ist keine Schönheit
"Die meisten meiner Freunde sind nicht Amerikaner"

      München (ots) - Sie ist bisher weniger wegen ihrer
schauspielerischen Leistungen, sondern vor allem wegen ihrer Kurven
zu Filmruhm gelangt: Starregisseur Roland Emmerich ("Stargate",
"Independence Day", "Der Patriot") ist auch vom Aussehen Pamela
Andersons nicht sehr angetan. In einem Interview des Magazins
"Playboy" verneint Emmerich die Frage, ob er Anderson schön finde.
"Aber das hat mit Gesichtschirurgie zu tun, dass die nicht mehr gut
aussieht", begründet er seine Überzeugung. Anderson wisse ja genau,
wer sie sei, "da ist nichts Tragisches dabei". Das habe mehr damit zu
tun, "dass mich interessiert, was bringt dich dazu, dein Aussehen so
zu verändern". Das sei etwas "typisch Kalifornisches".

    Gefragt, wann er in Hollywood eine Klimaveränderung um sich herum wahrgenommen habe, erwiderte der seit 1989 in der amerikanischen Filmmetropole arbeitende Emmerich: "Nach Independence Day wurde es heiß. Da konntest du in den Meetings sagen, was du wolltest, und alle Leute nickten nur. Da musst du aufpassen." Da aber fast alle in seiner Firma schon seit zehn Jahren oder länger mit ihm arbeiteten, werde das ein bisschen relativiert. Zum System Hollywood sagte der Erfolgsregisseur, er bewege sich kaum außerhalb seines Freundeskreises. Er habe immer noch die gleichen Freunde, die er schon an der Filmhochschule hatte. "In dieser Hinsicht bin ich noch total deutsch. Und ehrlich gesagt, sind die meisten meiner Freunde nicht Amerikaner", erklärte Emmerich, der mit "Der Patriot" nach Ansicht von Fachleuten den besten Film über die amerikanische Revolution von 1776 gedreht hat.

  Zu dem anderen deutschen Erfolgsregisseur in Hollywood, Wolfgang Petersen, äußerte Emmerich eher distanziert. Auf die Frage, ob Petersen sein Freund sei, antwortete Emmerich: "Nicht wirklich." Sie respektierten sich und sähen sich ja auch öfter mal bei verschiedenen Anlässen. Im übrigen seien beide nicht sehr glücklich darüber, dass ihre neuesten Kassenschlager "Der Patriot" und "Der Sturm" fast gleichzeitig in den Kinos anliefen. "Ich habe versucht, den Starttermin zu ändern. Aber wenn´s um so was geht, nutzt dir deine Macht als Filmemacher nichts."

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