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Wirtschaftsprüfer: Reform macht den Beruf attraktiver
Neues Ausbildungssystem für Wirtschaftsprüfer Reaktion auf Marktveränderung

    Berlin (ots) -

    Deutliche Verkürzung der Examenszeiten und  stärkere Praxisorientierung

    Eine tiefgreifende Ausbildungsreform für den Beruf des
Wirtschaftsprüfers soll das Berufsbild künftig attraktiver machen und
bereits in der Ausbildungsphase den Anforderungen in einem
globalisierten und technologisch geprägten Wirtschaftsumfeld stärker
als bisher Rechnung tragen. Dies erklärte Prof. Dr. Georg Kämpfer,
Mitglied des Vorstandes der PwC Deutsche Revision, in Berlin zu den
derzeit in den Berufsorganisationen Institut der Wirtschaftsprüfer
(IdW) und Wirtschaftsprüferkammer (WPK) diskutierten
Reformüberlegungen. Mit diesen Reformanstrengungen, die unter anderem
eine schnellere Qualifizierung zum Wirtschaftsprüfer-Examen vorsehen,
soll, so Kämpfer, die Qualität der Ausbildung gesteigert werden, ihre
Effizienz erhöht werden und eine sich abzeichnende Bedarfslücke,
welche sich aus dem steigenden Bedarf an gesicherter
Kapitalmarktinformation im Zeitalter globaler Datenströme und hoher
Technologisierung ergibt, geschlossen werden. Im Kern der
Reformanstrengungen stehen vier Punkte: Ein eigener Studiengang an
ausgewählten Universitäten soll als zusätzlicher Ausbildungsweg
schneller auf die Berufs-anforderungen hinführen, während heute
großteils nach einem allgemeinen Studium der Volkswirtschaft oder
Betriebswirtschaft die eigentliche Berufsqualifizierung erst
innerhalb der beruflichen Tätigkeit erfolgt. Bereits in das Studium
integriert sind berufsbegleitende Ausbildungslehrgänge in
Wirtschaftsprüfer-Praxen. Nach diesem Studium ist  eine Frist von
zwei Jahren (bisher vier Jahre) für die praktische Ausbildung
vorgesehen, nach der das Wirtschaftsprüfer-Examen abgelegt werden
darf.
    
    Für die formelle Zulassung zum Wirtschaftsprüfer ist ein weiteres
praktisches Jahr zu absolvieren. Das gesonderte Steuerberaterexamen,
welches wie von der Mehrzahl der Kandidaten derzeit gehandhabt
separat abgelegt wird, kann entfallen. Damit wird der Ausbildungsweg
an internationale Standards angepasst. Vorgeschlagen wird zudem, das
Examen bundesweit zu vereinheitlichen und seine Inhalte an die
modernen Anforderungen des Berufs anzupassen.
    
    Die jetzt vorliegenden Reformüberlegungen der Berufsorganisationen
werden mit den zuständigen Gremien (Bund-Länder-Kommission,
Betriebswirtschaftliche Hochschullehrer, u.a.) diskutiert. Sie sollen
im Rahmen einer Novellierung der Wirtschaftsprüferordnung
verabschiedet und schnellstmöglich umgesetzt werden. PwC Deutsche
Revision ist an den Reformüberlegungen intensiv beteiligt und
unterstützt diese nachdrücklich.
    
    Für den Herausgeber:
    
    Die Gruppe PwC Deutsche Revision/PricewaterhouseCoopers ist in
Deutschland mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden Mark eines der
marktführenden integrierten Dienstleistungsunternehmen im Bereich
Prüfung und Beratung. Rund 10.000 Mitarbeiter arbeiten an über 40
Standorten in Deutschland für nationale und internationale Mandanten
jeder Größe. Die breite Palette der Dienstleistungen umfasst die
Wirtschaftsprüfung, die Unternehmensberatung, die Corporate Finance-
sowie die Steuerberatung sowie die personalwirtschaftliche Beratung.
    
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